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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Freie Fahrt auf Fehmarn

Datum 17.05.2019

Gute Nachricht für Pendler und Urlauber auf Fehmarn: Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist der Ausbau der K43 beendet.

Sie ist eine der wichtigsten Strecken auf der Ostsee-Insel Fehmarn: Die Kreisstraße 43 verbindet die Orte Blieschendorf und Burg – und ist damit die kürzeste Verbindung vom Festland zum größten Ort der Insel. Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem ersten Spatenstich ist die knapp vier Kilometer lange Strecke nun wieder vollständig befahrbar. Gemeinsam mit Ostholsteins Landrat Reinhard Sager und dem Bürgermeister Fehmarns, Jörg Weber, gab Verkehrsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs nun das letzte Teilstück frei. Das Land hatte die Sanierung mit knapp fünf Millionen Euro gefördert.

Erste Straße auf Fehmarn

O-Ton

Statement von Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs zur Eröffnung der K43 auf Fehmarn.

Die K43 war vor fast 100 Jahren die erste asphaltierte Straße der Insel. In den vergangenen Jahren hatten Schlaglöcher, Wurzelaufbrüche und fehlende Entwässerungseinrichtungen den Autofahrern das Leben schwer gemacht. Mit der rund acht Millionen Euro teuren Sanierung habe die Insel ein großes Stück an Verkehrssicherheit gewonnen, sagte Landrat Sager. Die Bauarbeiten hätten aus Rücksicht vor dem Tourismus vor allem in den Winterhalbjahren stattgefunden. Staatssekretär Rohlfs nannte es besonders erfreulich, dass auch der dritte und letzte Bauabschnitt im Zeitplan fertiggestellt werden konnte. Die Straße sei jetzt nicht nur besonders sicher, sondern erfülle auch einen hohen Standard bei Fahrkomfort und Nachhaltigkeit, sagte der Staatssekretär.

Modern und naturverbunden

In den vergangenen drei Jahren sind nicht nur das Fundament und die Fahrbahndecke erneuert worden, darüber hinaus wurde die Straße von ursprünglich 5,20 Metern auf 6,50 Meter verbreitert. Somit können hier in Zukunft auch Busse oder Landmaschinen bequem und gefahrlos aneinander vorbeifahren. Parallel zur Strecke verläuft nun ein neuer, zweieinhalb Meter breiter Radweg – eingerahmt von 546 Schwedischen Mehlbeer-Bäumen.