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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

2018 war Rekordjahr

Datum 08.05.2019

Mehr Übernachtungen, viele Tagesreisen, zufriedene Gäste – die Bilanz des neuen Tourismusbarometers ist positiv.

Der Tourismus im echten Norden boomt. Die rund 4.000 Hotels und Ferienhäuser im Land verzeichneten im vergangenen Jahr 34,5 Millionen Übernachtungen – 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Daneben sind auch die Tagesreisen wichtig für die Branche. Mehr als 130 Millionen Tagesgäste sorgten 2018 für einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro und damit etwa 36 Prozent der touristischen Gesamteinahmen. Diese Entwicklung geht aus dem neusten Tourismusbarometer hervor, den Sparkassenverband und Tourismusverband (TVSH) nun in Kiel vorgestellt haben.

Überdurchschnittlich zufriedene Urlauber

"2018 war wieder ein Rekordjahr für den Tourismus in Schleswig-Holstein", sagte Johannes Hartwig, Leiter der Tourismusabteilung im Wirtschaftsministerium. Dies zeige sich nicht nur in den steigenden Übernachtungszahlen, sondern auch beim wichtigen Kriterium der Gästezufriedenheit. Hier liegt der echte Norden nach Zahlen des Unternehmens TrustYou über dem Bundesdurchschnitt und im Ländervergleich hinter Bayern auf Platz 2. TrustYou fasst mit dem sogenannten "TrustScore" Bewertungen von über 30 digitalen Plattformen für Hotels und Ferienwohnungen zu einem Gesamtwert der Gästezufriedenheit zusammen. Der Durchschnittswert für Deutschland liegt bei 83,5 Punkten, die schleswig-holsteinischen Unterkünfte erhielten im Durchschnitt 85,4 Punkte.

Männer und Frauen sitzen auf Stuhlreihen und halten grüne oder gelbe Karten hoch Publikum beim Tourismusbarometer 2019 (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Volles Haus beim Tourismusbarometer © Oke Jens

Mobilität als zentrale Herausforderung

Verbesserungsmöglichkeiten sieht der Bericht vor allem im Verkehr. "Mobilität ist ein Schlüsselfaktor für das Reisen", erklärte dazu Stephanie Ladwig vom TVSH. "Gleichzeitig sind Verkehrsprobleme die am häufigsten genannten negativen Begleiterscheinungen im Tourismus." Hier müssten Verkehrsunternehmen, Touristiker, Nachhaltigkeitsexperten, Politik und Verwaltung gemeinsam arbeiten, um diese Herausforderung zu lösen, schlägt der Bericht vor.