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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Sanierungsoffensive gestartet

Datum 08.04.2019

Das Land investiert in diesem Jahr allein im Raum Lübeck mehr als 20 Millionen Euro in die Infrastruktur.

Straßen, Brücken und Lärmschutzwände ausbessern: Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz hat zusammen mit dem Chef des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) Torsten Conradt und Niederlassungsleiter Jens Sommerburg die nächste Welle der Infrastruktur-Sanierung des Landes erläutert. Allein im Raum Lübeck stehen in diesem Jahr insgesamt 41 Einzelprojekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 100 Millionen Euro an.

"Wir werden absehbar 29 Straßen und Radwege, 11 Brücken und eine Lärmschutzwand zwischen dem Fehmarnbelt und der Elbe auf Vordermann bringen und damit auch in diesem Jahr wieder alles daransetzen, den auf Jahre gefahrenen Verschleiß unserer Infrastruktur Stück um Stück wieder aufzuholen", sagte Buchholz.

Umfassende Sanierungsarbeiten

Die Landesregierung habe die Mittel für die Sanierung des Landesstraßennetzes von rund 80 Millionen Euro im Vorjahr auf einen Rekordwert von 90 Millionen Euro erhöht, erklärte Buchholz. "Ich hoffe, dass wir trotz der Bau-Hochkonjunktur jeden Cent auf die Straße bekommen, denn ein intaktes Straßennetz ist für die Menschen und die Wirtschaft in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein existenziell."

Zu den herausragenden Projekten des Programms gehört die noch in diesem Frühsommer geplante Fertigstellung des "E-Highways" von Reinfeld nach Lübeck mit einem Investitionsvolumen von 19 Millionen Euro. Hinzu kommen laut Conradt allein im Raum Lübeck zwölf Landesstraßen-Sanierungen samt Brücken für mehr als 20 Millionen Euro. Ein weiteres wichtiges Vorhaben ist die Lärmschutz- und Fahrbahnsanierung der A 1 zwischen Bad Schwartau und Sereetz im Umfang von 22 Millionen Euro.

An Baustellen Rücksicht nehmen

Auch wenn durch die Bauarbeiten viele tausend Pendler und Urlauber sowie die Logistikwirtschaft im Land auf eine harte Geduldsprobe gestellt würden, seien die Sanierungen unausweichlich, wenn das Land langfristig nicht abgekoppelt werden wolle, sagte Buchholz. Er bat die Autofahrer vor diesem Hintergrund um Rücksicht auf das Baustellenpersonal, das teilweise auch bei Nacht arbeite: "Sie machen ihren Job, damit wir alle in Zukunft schneller und sicherer an unser Ziel kommen."

Weitere Informationen auf der Seite des LBV.SH