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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Temposchub für Start-Ups

Datum 28.03.2019

Schleswig-Holstein schließt eine Kooperationsvereinbarung mit dem Technologie-Inkubator "Plug and Play" in San Franscisco.

Weniger als ein Jahr nach der Eröffnung des von Schleswig-Holstein und Hamburg betriebenen "Northern Germany Innovation Office" in San Francisco ist nun die erste handfeste Partnerschaft mit dem Silicon Valley unter Dach und Fach: Der weltweit führende Technologie-Inkubator "Plug and Play" geht eine zunächst auf ein Jahr befristete Kooperation mit dem echten Norden vereinbart.

"Dadurch können wir innerhalb eines Jahres bis zu zehn jungen Unternehmerinnen und Unternehmern erstmals den Zugriff auf die Infrastruktur von 'Plug and Play' ermöglichen – und ihnen somit ein internationales Sprungbrett anbieten, um mit Geschäftsideen oder Innovationen am Markt Fuß zu fassen", sagte Minister Buchholz. Die Kosten für die einjährige Partnerschaft belaufen sich auf rund 300.000 Euro.

Große Chance

Die Zusammenarbeit mit "Plug and Play" ermöglicht es, junge Start-Ups für drei Monate ins Silicon Valley zu schicken – kostenfrei. Dort können die jungen Gründer mit Experten über ihre Geschäftsideen sprechen und sich beraten lassen. "Hinzu kommt natürlich der Zugang zu einem riesigen internationalen Netzwerk und Kontakten von 'Plug and Play' sowie der Besuch von Netzwerkveranstaltungen", sagte Buchholz.

Interessierte Start-Ups können sich auf verschiedenen Wegen für den USA-Aufenthalt qualifizieren:

  • Ÿ bis zum 4. Juni im Rahmen des landesweiten "Überflieger"-Start-Up-Wettbewerbs
  • Ÿ am 14. Juni auf dem "waterkant Festival" in Kiel
  • Ÿ am 12. August bei der Auswahl der Teilnehmer für das diesjährige Start-Up-Camp

 "Dies ist ein einmaliges Sprungbrett!", betonte der Minister. "Zweifeln Sie nicht, werfen Sie ihren Hut in den Ring – selbst die Bewerbung an sich kann bereits ein Gewinn sein", appellierte Buchholz an junge Gründer.    

Vielversprechende Partnerschaft

Parallel dazu wird Schleswig-Holstein ein Teil der Vermarktungs-Strategie von "Plug and Play". Teams des Unternehmens werden an Gründer-Veranstaltungen in Schleswig-Holstein teilnehmen, etwa dem "waterkant Festival" oder dem Start-Up-Camp in Flensburg. Christian Knipfer, bei "Plug and Play" zuständig für internationale Beziehungen, zeigte sich im Videochat ebenfalls erfreut über den ersten Geschäftspartner aus Norddeutschland: "Wir sind sehr neugierig auf ihr Land und ihre Gründer. Und ich bin sicher, dass wir manche Erfolgsgeschichte in den kommenden zwölf Monaten und hoffentlich darüber hinaus gemeinsam schreiben können."                                                                           

Wer kann sich bewerben?

Folgende Kriterien müssen erfüllt sein, um an dem Programm teilnehmen zu können. Die Start-Ups:

  • müssen als Firma eingetragen sein (das Unternehmen muss sich im Privatbesitz befinden und darf keine Tochter eines anderen Unternehmens sein oder mit diesem rechtlich verbunden sein),
  • ein erstes funktionsfähiges Produkt besitzen (etwa eine Dienstleistung oder Software),
  • ein skalierbares Geschäftsmodell besitzen und
  • dürfen nicht älter als 5 Jahre sein.

Alle Informationen zum Start-Up-Camp im August und zur Bewerbung unter https://startupcamp.sh/

"From Schleswig-Holstein to Silicon Valley" – Flyer:
Flyer Plug and Play (PDF 443KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Video: Schleswig-Holstein meets Silicon Valley