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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Frühlingsboten am Arbeitsmarkt

Datum 29.03.2019

Im März sind die Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein in allen Bereichen gesunken.

Der Arbeitsmarkt im echten Norden startet kraftvoll ins Frühjahr: Im März sank die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 3,5 Prozent (minus 2.952), im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,4 Prozent (minus 9.523) auf 82.189. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,3 Prozent. Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz zeigte sich zufrieden: "Nicht nur kalendarisch hat der Frühling begonnen – wir verzeichnen bei allen von Arbeitslosigkeit betroffenen Personengruppen sowohl einen Rückgang gegenüber dem Vormonat als auch gegenüber dem Vorjahr."

In allen Gruppen sinkende Zahlen

So sei die Zahl der arbeitslosen 15- bis 25-Jährigen um 3,8 Prozent gegenüber dem Vormonat und 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf rund 7.930 gesunken. Auch in der Gruppe der Langzeitarbeitslosen habe es einen Rückgang um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und 16,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. Die Zahl der arbeitslosen Ausländer ging gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent und um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 18.188 zurück.

In Fachkräfte investieren

Vor dem Hintergrund der Arbeitskräfteknappheit sei es laut dem Minister für den Mittelstand im Land existenziell, in Aus-, Fort- und Weiterbildung der Beschäftigten zu investieren. "Die Fachkräftesicherung fängt im eigenen Betrieb an und erfordert unter anderem, das Potenzial der Ausbildungsplatzsuchenden auszuschöpfen", sagte der Minister mit Blick auf die aktuelle Zwischenbilanz des Ausbildungsstellenmarktes.

Viele Bewerber, noch mehr Ausbildungsplätze

Derzeit gibt es 10.700 unbesetzte Ausbildungsstellen und 8.300 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber. Diese sollten laut Buchholz möglichst bis September einen Arbeitsplatz haben. Das Land fördere hierfür Beratungs- und Hilfsangebote unter anderem aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds. Dazu gehören beispielsweise das "Beratungsnetzwerk Fachkräftesicherung" für kleine und mittelständische Unternehmen, die "Regionale Ausbildungsbetreuung" oder der "Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein".