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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Potenziale nutzen

Datum 20.03.2019

"Ich bin dabei" heißt eins von zwölf Arbeitsmarkt-Projekten in Schleswig-Holstein, die Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen.

Seit Januar läuft im Kreis Plön ein Projekt der AWO, das Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund dabei hilft, im ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Nach wie vor sind diese dort unterrepräsentiert. Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs hat das Projekt „Ich bin dabei“ besucht – es ist eins von zwölf weiteren dieser Art, die im Rahmen des "Landesprogramm Arbeit" mit insgesamt 4,7 Millionen Euro aus Mitteln der EU und des Landes gefördert werden.

Fachkräfte gewinnen, Hürden verringern

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels wollen und müssen wir das Potenzial dieser Menschen nutzen – im Interesse jedes Einzelnen, aber auch gesellschaftspolitisch gesehen“, sagte der Staatssekretär bei seinem Besuch. „Der Fachkräftemangel ist mittlerweile in nahezu allen Branchen spürbar und kann durch Zuwanderung zumindest in Teilen gedeckt werden", führte Rohlfs weiter aus. Allerdings gebe es auch eine Reihe von Problemen, die den Betroffenen den Weg in den ersten Arbeitsmarkt verbauen. "Vor allem sind dies Sprachprobleme, aber auch fehlende soziale Beziehungen, ungewohnte soziale und kulturelle Umgangsweisen oder die ungeklärte Anerkennung von mitgebrachten Qualifikationen."

Ziel ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Im Rahmen des Projektes "Ich bin dabei" werden Menschen aus Syrien, Afghanistan und anderen Staaten auf ihrem Weg in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung eng begleitet. Es richtet sich an Menschen mit Migrationshintergrund, die als langzeitarbeitslos im Kreis Plön gemeldet und mindestens 25 Jahre alt sind. Die Teilnahme ist freiwillig, was dazu führt, dass nur Personen teilnehmen, die wirklich motiviert sind. 

Integrationschancen erhöhen

Laut Jobcenter-Geschäftsführer Michael Westerfeld ermögliche dieses Projekt eine sehr intensive Betreuung von Menschen. Der lange Förderzeitraum sei sinnvoll, um den Teilnehmenden ein umfassendes Bild von den Anforderungen des hiesigen Arbeitsmarktes zu geben – und damit die Integrationschancen zu erhöhen.