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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Berufliche Perspektiven eröffnen

Datum 19.03.2019

Sieben sogenannte Produktionsschulen bereiten junge Arbeitslose auf das Berufsleben vor. Dafür erhalten sie nun 2,4 Millionen Euro vom Land.

Wer 2019 seinen Schulabschluss macht, hat auf dem Arbeitsmarkt gute Karten: Den Betrieben im Land geht es gut, viele suchen händeringend Nachwuchs. Trotzdem sind viele junge Menschen nach ihrem Schulbesuch ohne eine konkrete berufliche Perspektive. "Um trotzdem eine Ausbildung zu beginnen und erfolgreich abzuschließen, brauchen junge Menschen Unterstützung und eine solide Grundlage, damit sie in der Berufswelt klarkommen", sagte Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs in Flensburg.

2,4 Millionen Euro Förderung

Hier betreibt das Jugendaufbauwerk eine von sieben sogenannten Produktionsschulen im Land. Ihre Arbeit ist nun bis 2020 gesichert – dank einer Förderung in Höhe von 2,4 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln. Die Produktionsschulen sollen künftig ein Baustein des geplanten Schleswig-Holsteinischen Instituts für berufliche Bildung (SHIBB) unter Führung des Arbeitsministeriums sein. "Damit werden wir Arbeitswelt und berufliche Bildung noch besser verzahnen und auch die Belange der Produktionsschulen noch intensiver berücksichtigen", sagte Rohlfs.

Vorbereitung aufs Berufsleben

Produktionsschulen ähneln mehr Wirtschaftsbetrieben als wirklichen Schulen. Hier können junge Menschen ohne berufliche Perspektive arbeiten und lernen, um anschließend eine schulische oder berufliche Ausbildung zu beginnen. Anders als in der Schule werden in der Produktionsschule auch Produkte hergestellt oder Dienstleistungen angeboten. Die sieben Produktionsschulen im Land bieten zusammen fast 260 Teilnahmeplätze an, beispielsweise in Backstube, Küche und Hauswirtschaft, aber auch in der Holz-, Textil- oder Metallverarbeitung.

Hier können die jungen Menschen bis zu zwölf Monate ihre praktischen und schulischen Kenntnisse verbessern. "Durch ein Praktikum in der freien Wirtschaft können sie dann ihre Chancen auf Ausbildung weiter erhöhen", sagte Rohlfs und dankte den Mitarbeitern der Einrichtungen für ihr Engagement: "Sie leisten hervorragende Arbeit durch Unterstützung und Qualifizierung der jungen Menschen auf dem Weg in eine individuelle berufliche Zukunft."