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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Qualität fördern, Arbeit schaffen

Datum 13.03.2019

In Lübeck hat Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs neun Förderbescheide in Höhe von insgesamt mehr als 2,5 Millionen Euro überreicht.

Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit – das ist das Ziel von acht Projekten im Lübecker Raum. Gemeinsam haben sie mehr als 10.000 Arbeitslose beraten und geschult – viele von ihnen gründeten im Anschluss ein eigenes Unternehmen.

"Eine gründliche Qualifizierung und Beratung sowie eine gezielte Begleitung bei der Gründung ist wichtiger denn je, um sich als Neugründer nachhaltig am Markt behaupten zu können", betonte Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs. Mit der heutigen Bescheidübergabe werde die wertvolle Arbeit der Projekte für die Jahre 2019 und 2020 fortgesetzt, um arbeitsuchenden Menschen eine stabile Perspektive zu geben. 

2,5 Millionen Euro für Qualifizierung

Die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein erhält 1,22 Millionen Euro, die in Lübeck ansässige Unternehmensberatung "neue impulse" rund 795.000 Euro, das Centrum für Angewandte Technologien GmbH 214.000 Euro, die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH des Kreises Pinneberg 179.760 Euro und die Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe Itzehoe gGmbH 106.000 Euro. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds.

Fachberatung für Schulabgänger

Ebenfalls gefördert wird die "Regionale Fachberatung Schule-Betrieb". Das gemeinsame Projekt der Industrie- und Handelskammern zu Kiel und Flensburg sowie der Handwerkskammer Lübeck wird vom Land mit 170.000 Euro unterstützt. "Unser Ziel ist es, mit einer gelungenen Berufsorientierung die Weichenstellung am Übergang von der Schule in den Beruf optimal zu unterstützen und damit der Wirtschaft gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung zu stellen", sagte der Staatssekretär.

Die Fachberatung steht in engem Kontakt zu Schulen und Betrieben, um einerseits Kooperationen zu bilden und andererseits bestehende Vereinbarungen zu begleiten. Seit dem Beginn des Projekts vor zwölf Jahren haben die Mitarbeiter knapp 5.000 Schulen und mehr als 6.000 Betriebe kontaktiert – mehr als 1.000 Kooperationen sind daraus entstanden. "Bei den vereinbarten Kooperationen werden echte Win-Win-Situationen geschaffen. Der Praxisbezug, den die Betriebe in die Schulen bringen, ist ebenso eine Bereicherung wie der frühe Kontakt zwischen Ausbildern und potentiellen Auszubildenden", sagte Rohlfs. "Ich bin glücklich, diese Schnittstelle zwischen Schulen und Betrieben fördern zu können und danke den beteiligten Kammern für das langjährige Engagement in der Regionalen Fachberatung."