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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Datum 11.01.2019

Bei ihrem Jahresauftaktgespräch zogen Hamburgs Senator Westhagemann und Minister Buchholz positive Bilanz für die A 7.

Gemeinsam erfolgreich: Hamburgs Verkehrssenator Michael Westhagemann und Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz zogen gemeinsam mit Bernd Rothe von der DEGES Bilanz zu den großen Verkehrsprojekten der beiden Länder. Darüber hinaus gaben sie einen Ausblick auf die anstehenden Bundesfernstraßenvorhaben im Norden.

Meilenstein A 7

Ein großer Meilenstein im vergangenen Jahr war die Freigabe des 60 Kilometer langen Abschnitts der A 7 Mitte Dezember. "Dass innerhalb von vier Jahren die Strecke in Schleswig-Holstein unter Verkehr ausgebaut werden konnte, ist eine wirklich herausragende Leistung", sagte Minister Buchholz. "Ohne eine öffentlich-private Partnerschaft wäre das vermutlich nicht möglich gewesen. Ich danke allen Beteiligten für die partnerschaftliche Zusammenarbeit, die sehr professionell und zielführend war. Sie ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für dieses wichtige Projekt."

Zum länderübergreifenden Ausbauprojekt A 7 zählen neben der sechs- bzw. achtstreifigen Fahrbahnerweiterung unter anderem auch 72 Brücken, der 550 Meter lange Lärmschutztunnel Schnelsen, 100.000 Quadratmeter Lärmschutzwände, 70 Verkehrszeichenbrücken und zehn Rastanlagen. Auf Hamburger Gebiet wurde die Langenfelder Brücke in Stellingen als erstes Teilprojekt des A 7-Ausbaus im Oktober vergangenen Jahres abgeschlossen. Für den Abschnitt Altona liegt der Planfeststellungsbeschluss vor, mit dem Baubeginn wird Ende 2019 gerechnet.

Renaturierung gehört dazu

Zusammen mit dem Autobahnausbau wurden laut DEGES-Bereichsleiter Rothe "umfangreiche ökologische Projekte angeschoben und größtenteils schon umgesetzt, wie Renaturierungen oder die Wiedervernetzung von Lebensräumen. Damit konnte die Zerschneidung von Landschaftsachsen durch den Bau der A 7 in den 1970er Jahren wieder ein stückweit repariert werden."

Dank an alle Beteiligten

"Nur durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten sind wir in der Lage, die Belastungen und Einschränkungen auf das Nötigste zu beschränken", betonte Minister Buchholz. "Baustellenkoordinierung ist das A und O eines solchen Projekts, und daher ist es erfreulich, dass im LBV.SH die Stelle eines technischen Koordinators vorgesehen ist, die es nun auszufüllen gilt", ergänzte er. Westhagemann und Buchholz dankten vor allem den Autofahrern sowie den Logistik- und Transportunternehmen für ihre Geduld während der vergangenen Jahre.

Ausblick

Der sechsstreifige Ausbau der A 7 ist auf schleswig-holsteinischen Gebiet fast vollständig geschafft. Aber mit Sanierung und Ausbau der Infrastruktur geht es auch in den kommenden Jahren weiter: Für den Ersatz der Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal soll im zweiten Quartal 2019 das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden.

Für die A 20 gilt es, vollziehbares Baurecht zu erlangen. In drei von sechs Abschnitten liegen zwei schriftliche bzw. ein mündliches Urteil vor, die Fehlerheilungsverfahren erfordern. Für die Bauabschnitte 3 (Weede bis Wittenborn) und 4 (Wittenborn bis zur A 7) sollen diese in diesem Jahr eingeleitet werden. Im Abschnitt 8 (Elbquerung) läuft bereits das Fehlerheilungsverfahren mit dem Ziel, bis Ende 2019 einen Planergänzungsbeschluss zu erwirken.