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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Ansporn für das Land

Datum 04.01.2019

Weniger Arbeitslose, mehr Jobs im Dezember: Der Arbeitsmarkt im echten Norden profitiert auch von der Investitionsbereitschaft der Unternehmen.

Für den schleswig-holsteinischen Arbeitsmarkt war 2019 ein erfolgreiches Jahr: Laut den aktuellen Dezemberzahlen erreicht die Zahl der Arbeitslosen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit mit 79.139 Betroffenen den niedrigsten Wert in einem Dezember seit 1980. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,1 Prozent. "Der saisontypische Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Dezember ist schwächer ausgefallen als erwartet und unterstreicht einmal mehr die gute Konjunktur- und Beschäftigungslage im Land", sagte Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs.

Starkes Wachstum in einigen Wirtschaftszweigen

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg nach den vorläufigen Oktoberwerten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,2 Prozent auf gegenwärtig 1.004.400. Ein im Vorjahresvergleich besonders starkes Wachstum verzeichneten die Wirtschaftszweige "Verarbeitendes Gewerbe" (plus 3.900 oder plus 2,7 Prozent), "Gesundheitswesen" (plus 3.500 oder plus 4,6 Prozent) sowie "Handel Instandhaltung Reparatur von Kfz" (plus 2.700 oder plus 1,6 Prozent).

An Hauptthemen dranbleiben

"Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen in Schleswig-Holstein gibt dem Arbeitsmarkt Rückenwind", sagte Rohlfs. "Die Arbeitsmarktzahlen sind hervorragend. Aber wir müssen dranbleiben: Fachkräftebedarf, nachhaltige Beschäftigungssicherung und die vollständige Ausschöpfung des Arbeitskräftepotenzials sind die Top-Themen, die jetzt auf der Agenda stehen."

Kein Potenzial verschenken

Das Land unterstütze mit eigenen Förderprogrammen die Integration von Menschen in Ausbildung und Arbeit, die etwas mehr Starthilfen brauchen als andere. Außerdem habe der Bund seit dem 1. Januar 2019 mit dem Qualifizierungs- und dem Teilhabechancengesetz neue Instrumente geschaffen, die die Unternehmen aktiv nutzen sollten, appellierte Rohlfs. Angesichts des hohen Personalbedarfs in vielen Branchen dürfe kein Potenzial verschenkt werden.