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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Freie Fahrt zwischen Trappenkamp und Stolpe

Datum 15.12.2018

Nach gut zweieinhalb Jahren Sanierung ist das zehn Kilometer lange Teilstück auf der A 21 in Richtung Kiel nun wieder frei.

Pendler und Bewohner des Kieler Umlands können sich über eine freie Autobahnstrecke zwischen Trappenkamp und Stolpe (Kreis Plön) freuen: Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und Torsten Conradt, Direktor des Landesbetriebs Verkehr (LBV.SH), haben mit dem Abräumen der letzten Baustellen-Baken das rund zehn Kilometer lange Teilstück in Fahrtrichtung Kiel wieder freigegeben. "Damit ist die A 21 als wichtige Magistrale für den Berufsverkehr und die Logistik-Wirtschaft nach gut 32 Monaten Bauzeit wieder in einem Top-Zustand", sagte der Minister. Er dankte dem LBV.SH sowie den beteiligten Firmen für die pünktliche Lieferung. Nur einen kleinen Wermutstropfen gibt es: Bis sich in etwa acht Wochen der Straßenbelag eingefahren hat, gilt in Richtung Kiel vorerst weiterhin Tempo 80.

Geduldsprobe nun beendet

"Als Pendler nutze ich selbst nahezu täglich diese Strecke, darum weiß ich auch aus eigener Erfahrung, welche Geduldsprobe wir den Autofahrerinnen und Autofahrern hier zugemutet haben. Danke für Ihr Verständnis", sagte Buchholz. Während die Sanierung der Strecke in Richtung Kiel nahezu reibungslos verlaufen war, hatte es in der Gegenrichtung Verzögerungen gegeben – unter anderem, weil sich auf Ausschreibungen keine Firmen gemeldet oder sich später vor der Vergabekammer gegenseitig beklagt hatten.

Orangefarbener Lkw  auf einem Autobahnabschnitt, Baustellenhütchen im Vordergrund LBV.SH räumt Baken an der A 21 ab (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Die Baken konnten nun eingesammelt werden, zwischen Trappenkamp und Stolpe ist die A 21 saniert. © Sönke Ehlers

Abschlussarbeiten Anfang 2019

Die Restarbeiten an den Schutzplanken und der Rückbau der Verkehrssicherung auf der Fahrbahn in Richtung Bad Segeberg werden – soweit das Winterwetter es zulässt – in den ersten Wochen des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Darüber hinaus werden noch Wildsperrzäune errichtet und die sogenannte Freigabemarkierung der Fahrtrichtung Kiel durch die endgültige Markierung ersetzt. Die Strecke wird aktuell von rund 22.000 Fahrzeugen täglich befahren (Quelle:Verkehrszählung 2015).

Recycling-Anteil schont Ressourcen

Insgesamt belaufen sich die Kosten für die komplette Sanierung auf rund 46 Millionen Euro. Laut Conradt sei durch die Wiederverwendung von Baustoffen, insbesondere des alten Asphalts, eine örtliche Recyclingquote von mehr als 85 Prozent erreicht worden. "Das ist ein enormer Beitrag, mit dem wir unsere Ressourcen schonen."

Sanierungsstau abbauen

Auch im kommenden Jahr werden sich Autofahrer im Land in Geduld üben müssen: "Wir schieben einen seit Jahrzehnten aufgebauten Sanierungsstau vor uns her", erläuterte Buchholz. "Der umfasst allein im Bereich der Landesstraßen ein Volumen von rund einer Milliarde Euro. Diesen Berg tragen wir nun nach und nach ab."

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