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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Gut beraten

Datum 16.10.2018

Das Land unterstützt weitere zwei Jahre die "Beratungsstelle Arbeitnehmerfreizügigkeit", die EU-Beschäftigte über deutsches Arbeitsrecht informiert.

Arbeiter an einer Aufsitzpflanzmaschine auf einem Feld Landwirtschaft, Hilfskräfte (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Auch in der Landwirtschaft arbeiten viele Menschen aus anderen EU-Ländern. © M. Staudt / grafikfoto.de

In der Europäischen Union dürfen alle EU-Bürger in jedem Mitgliedsstaat unter den gleichen Voraussetzungen wie die Staatsangehörigen arbeiten. Das heißt, sie benötigen auch für eine Beschäftigung in Deutschland keine Arbeitserlaubnis. Oft sind sie jedoch mit den hiesigen Arbeitsbedingungen und -rechten nicht vertraut – hier setzt die "Beratungsstelle Arbeitnehmerfreizügigkeit" an.

Erfolgreiches Projekt weiter sichern

Die Arbeit des vom Land Schleswig-Holstein geförderten Projekts wird nun für weitere zwei Jahre gesichert: Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs übersandte dazu den Förderbescheid über rund 600.000 Euro. "Es ist enorm wichtig, dass die Arbeitskräfte aus anderen EU-Ländern unter anderem über das deutsche Arbeitsrecht oder über Mindeststandards Bescheid wissen", sagte der Staatssekretär, "deshalb wollen wir unbedingt weiterhin die erfolgreiche Arbeit der Beratungsstelle sichern."

Portraitfoto Dr. Thilo Rohlfs

Nur wer über seine Rechte gut Bescheid weiß, kann von der Arbeitnehmerfreizügigkeit der EU voll profitieren.

Dr. Thilo Rohlfs

Breites Informationsspektrum

Seit Oktober 2016 unterstützt die "Beratungsstelle Arbeitnehmerfreizügigkeit" Menschen aus europäischen Ländern oder Drittstaaten kostenlos in arbeitsrechtlichen Fragen. Allein seit Januar 2018 zählt das Beratungsteam bereits mehr als tausend Beratungen, das ist eine deutliche Steigerung zum Vorjahr. Dabei geht es in der Regel um Themen wie Kündigungsschutz, Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch, Lohnfortzahlungen bei Krankheit, Arbeitnehmerüberlassung und Arbeitnehmerentsendung. Die Beratungen finden überwiegend in rumänischer, bulgarischer und polnischer Sprache statt, demnächst wird zudem Spanisch angeboten.

Mobile Beratung im ganzen Land

Das besondere Konzept: Die Beratungen finden nicht nur in den Räumen in der Legienstraße 22 in Kiel statt, sondern überall im Land. Mit einem Kleinbus, der als mobiles Beratungsbüro genutzt werden kann, sind die Fachleute in ganz Schleswig-Holstein unterwegs und bieten Unterstützung vor Ort.

Mehr Informationen

Zur Webseite der Beratungsstelle

Mobile Beschäftigte aus der EU