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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Für mehr Vielfalt

Datum 11.10.2018

Das Land will mehr Nachwuchskräfte mit Migrationshintergrund für den Öffentlichen Dienst gewinnen.

Ein Mann überreicht ein Blatt Papier. Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs überreichte den Förderbescheid an den Landesvorsitzenden der Türkischen Gemeinde, Dr. Cebel Küçükkaraca. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs überreichte den Förderbescheid an den Landesvorsitzenden der Türkischen Gemeinde, Dr. Cebel Küçükkaraca. © Wirtschaftsministerium

Berufsberatung für junge Menschen mit Migrationshintergrund – das ist das Ziel von "Ausbildung und Integration für Migranten" (AIM). 1998 hatte die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein das Integrationsprojekt ins Leben gerufen. Nun soll AIM erweitert werden, um für eine Arbeit im Öffentlichen Dienst zu werben – das Land unterstützt dies nun mit 124.000 Euro.

Werben für das Land

"Unser Ziel ist es, mehr junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte für Aufgaben des Öffentlichen Dienstes zu gewinnen", sagte Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs bei der Bescheidübergabe an den Landesvorsitzenden der Türkischen Gemeinde, Dr. Cebel Küçükkaraca. Das Land brauche gute Leute und biete vielfältige Tätigkeiten und attraktive Perspektiven. Der Öffentliche Dienst müsse bei jungen Menschen stärker als attraktives Berufsfeld wahrgenommen werden, betonte Rohlfs. Der neue Tätigkeitsschwerpunkt des Projekts solle Jugendlichen mit Migrations- oder Fluchthintergrund die Karrierechancen im Öffentlichen Dienst verdeutlichen und ihnen Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung an die Hand zu geben.

Großes Angebot

Das Projekt "AIM" unterhält Beratungsbüros in Lübeck, Elmshorn, Kiel und Neumünster. Neu ist eine zentrale Ansprechstelle für die "Berufsorientierung Öffentlicher Dienst". Vorgesehen sind zudem zwei Berufsorientierungscamps. Dort sollen junge Migranten die Vielfalt der Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten kennenlernen. Außerdem werden sie dabei unterstützt, eine erfolgreiche Bewerbung vorzubereiten.