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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Großinvestition in die Marschbahn

Datum 12.07.2018

Die Deutsche Bahn startet eine Investitionsoffensive: Bis 2022 sollen für die Marschbahn knapp 160 Millionen Euro fließen.

Drei Herren am Tisch sitzend, im Vordergrund deren Bild auf einem Smartphone Pressegespräch DB mit Buchholz (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Dr. Hentschel, Vorstand Produktion der DB Netz AG (mi.) mit Minister Dr. Buchholz (re.) bei der Pressekonferenz im Landeshaus. © Verkehrsministerium

Auf der Strecke Hamburg-Altona – Westerland besteht dringender Handlungsbedarf, darüber besteht kein Zweifel. Nun hat die Deutsche Bahn in einem Gespräch mit Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz das Investitionsprogramm der kommenden Jahre erörtert.

Demnach wird zur Verbesserung der Qualität auf der Marschbahn verstärkt in die Erneuerung des Gleisbettes investiert. Bis 2022 werden 140 Millionen Euro ausgegeben, darüber hinaus fließen 20 Millionen Euro in die Modernisierung von Bahnübergängen, Brücken und in die Signaltechnik.

Ein wichtiges Signal

Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz begrüßte die Investitionsoffensive ausdrücklich: "Das ist ein ordentlicher Schluck aus der Pulle und ein gutes Signal für die Region. Die Höhe der geplanten Investitionen zeigt aber auch, wie notwendig es ist, endlich Geld in die Sanierung der Marschbahnstrecke zu stecken."

O-Ton

Minister Buchholz zu den Investitionsplänen der Bahn:

Stabilen Zugverkehr ermöglichen

Laut Dr. Volker Hentschel, Vorstand Produktion DB Netz AG, würde durch diese Offensive für die Marschbahn das Investitionsvolumen von 53 Millionen Euro auf knapp 160 Millionen Euro erhöht. Damit ermögliche die Bahn einen stabilen Zugverkehr für Inselbewohner, Pendler und Touristen. Ziel sei, die Grundsanierung bis 2022 abzuschließen und damit den Investitionsstau nachhaltig zu reduzieren.

In dem genannten Zeitraum werden unter anderem

  • rund 200 Kilometer Gleise und über 30 Weichen erneuert,
  • Signaltechnik und acht Bahnübergänge modernisiert,
  • Brücken saniert
  • sowie zudem weitere Ausbaustufen des Elektronischen Stellwerks Westerland realisiert (bis 2025).

Möglichst geringe Belastungen während der Bauarbeiten

Die Sanierung der Marschbahn ist auf vier Jahre angelegt - damit möglichst viele Züge während der Bauarbeiten fahren können. Die erforderlichen Sperrungen und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Zugverkehr werden frühzeitig mit allen relevanten Beteiligten abgestimmt.