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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Flächendeckend schneller surfen

Datum 01.06.2018

Der echte Norden setzt auf Glasfaser - und das Land will den Ausbauprozess weiter beschleunigen.

Drei Männer stehen vor einer Wandkarte von Schleswig-Holstein, einer zeigt auf etwas 11. Breitbandforum (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Minister Buchholz mit Landkreistag-Geschäftsführer Sönke Schulz und Richard Krause vom BKZSH (v.li.) © Wirtschaftsministerium

Schleswig-Holstein ist beim Glasfaserausbau an der Spitze und baut seine Position weiter aus. Inzwischen können 35 Prozent der Menschen im echten Norden einen Glasfaseranschluss bis in die Gebäude oder Haushalte erhalten, 30 Prozent haben diesen auch bereits gebucht.

"Bis zum Jahr 2020 werden 50 Prozent der Haushalte einen solchen Anschluss erhalten können, bis 2022 sogar 62 Prozent – und wir werden noch mehr Gas geben, um bis 2025 eine weitgehende Flächendeckung zu erhalten", erläuterte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz bei der Eröffnung des 11. Breitbandforums Schleswig-Holstein. Er kündigte zudem eine erhebliche Aufstockung der Fördermittel an.

Analyse der weißen Flecken

Buchholz präsentierte zusammen mit dem Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein (BKZSH) eine erste Analyse der noch verbleibenden weißen Glasfaserflecken: Neben einigen wenigen Regionen ohne konkrete Ausbaupläne sowie den Randlagen bereits erschlossener Gebiete seien dies vor allem die Städte im Lande. Er appellierte an alle Verantwortlichen, rechtzeitig den Schalter Richtung Glasfaser umzulegen, sonst würden die Städte die weißen Flecken von morgen.

O-Ton

Minister Buchholz im Gespräch mit NDR 1 Welle Nord:

Was den Ausbau voranbringen wird

Dies sind die wesentlichen Instrumente, mit denen das Land die vollständige Glasfaser-Abdeckung bis 2025 erreichen will:

  • Knapp drei Millionen Euro zusätzliche Förderung für das BKZSH, um die Ausbauprojekte noch besser beraten und koordinieren zu können.
  • Feinanalyse der weißen Glasfaserflecken mit individuellen Lösungsansätzen.
  • Abgestimmtes Förderkonzept vor allem für die weißen Glasfaserflecken in den ländlichen Räumen – dazu werden 50 Millionen Euro zusätzliche Mittel eingesetzt.
  • Bündnis für den Glasfaserausbau mit inzwischen fast 60 Unternehmen und Institutionen, das die Glasfaserpolitik unterstützen und Allianzen vor allem für die Erschließung der Städte initiieren soll.
  • Engere Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft, um auch die Gebäudeinfrastruktur mit Glasfaser zu versehen.

Digitale Teilhabe für alle

Laut Minister Buchholz sei der Glasfaserausbau kein Selbstzweck oder kein Spielzeug für eine digitale Elite. "Es geht vielmehr darum, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu sichern, Chancen für die ländlichen Räume zu verbessern, den Tourismus zu stärken sowie generell die Lebensqualität zu erhöhen und digitale Teilhabe zu ermöglichen", betonte er.

Blick auf die Landkarte

Ausbaustand (PDF 529KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Akteure beim Ausbau (PDF 491KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Weiße Flecken (PDF 495KB, Datei ist nicht barrierefrei)