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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Start-up Spirit in der Schule

Datum 24.05.2018

Wenn Jugendliche in die Wirtschaft gehen: Eine Jury mit Vertretern aus Bildung und Wirtschaft hat das beste "JUNIOR Unternehmen" gekürt.

Spannende unternehmerische Ideen und Nachwuchs für die Wirtschaft - das ist ganz im Sinne eines Wirtschaftsministers. Im Sparkassen-Veranstaltungs-Zentrum Schleswig-Holstein gratulierte Minister Dr. Bernd Buchholz herzlich den Gewinnern des 22. JUNIOR Landeswettbewerbs "Bestes JUNIOR Unternehmen Schleswig-Holstein 2018": "Es ist großartig, wenn junge Leute schon frühzeitig mit Unternehmertum und Wirtschaft in Berührung kommen. So können sie sich ausprobieren und ein Gespür für die Entwicklung eines Produkts oder einer Dienstleistung entwickeln."

"And the winner is: Bee Save!"

Die Schülerfirma Bee Save von der Johannes-Brahms-Schule in Pinneberg hat sich gegen neun weitere Finalisten des echten Nordens durchgesetzt. Mit ihren Behausungen für Mauerbienen und andere Insekten beeindruckte sie die sechsköpfige Jury in besonderem Maße. Nun können die Jungunternehmer nach Berlin reisen und vom 20. bis 22. Juni am Bundeswettbewerb teilnehmen. Wer dort gewinnt, wird dann zum Europawettbewerb nach Belgrad in Serbien eingeladen.

Über Platz 2 freute sich das Unternehmen Fördekork aus Eckernförde - deren Geschäftsidee ist die Herstellung von Büroartikeln aus Korken. Die "Bronze-Medaille" nimmt das Unternehmen boocase aus Pinneberg mit nach Hause, das Taschen und Hüllen aus alten Büchern produziert.

Ein spannendes Jahr

Mit dem Beginn eines neuen Schuljahres starten ab Jahrgangsstufe 9 auch die jungen Unternehmensgründer: Sie entwickeln ein Produkt oder eine Dienstleistung und führen monatlich Buch über ihre Geschäftsvorfälle. Im Team erlernen und erproben sie Grundprinzipien unternehmerischen Handelns. Die Umsetzung der eigenen Geschäftsidee lässt die Teilnehmenden praktisch erfahren, wie sich das eigene Handeln wirtschaftlich, sozial und ökologisch auswirkt. Der hohe Realitätsbezug motiviert sie, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. Seit dem Start 1994 haben über 100.000 Schülerinnen und Schüler an den Programmen teilgenommen.

Das Gesamtkonzept muss stimmen

Auf dem Landeswettbewerb stellen die Schülerunternehmen ihre Geschäftsidee vor, präsentieren ihr Unternehmen auf einem Messestand und zeigen ihren Unternehmergeist während eines Fachinterviews und einer Präsentation auf der Bühne.
Ausgezeichnet wird die Schülerfirma mit dem stimmigsten Gesamtkonzept. Dazu zählen neben den genannten Kriterien auch der Entwicklungsprozess, der Umgang mit Problemen und Herausforderungen im Team und die Fähigkeit, potenzielle Kunden und Investoren zu begeistern.

www.junior-programme.de

Quelle: Junior u.a.