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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Besorgter Blick auf US-Zölle

Datum 12.03.2018

Minister Buchholz befürchtet Einbußen durch US-Strafzölle und wünscht ein maßvolles Gegensignal der EU.

Medizinische Utensilien auf einem Tisch, im Hintergrund ein Operationstisch mit Bildschirmen Medizintechnik im OP (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Schleswig-Holstein exportiert vor allem medizintechnische Geräte und Pharmazie-Produkte Richtung USA. © M. Staudt / grafikfoto.de

Für Schleswig-Holstein sind die USA – nach Dänemark und China – der drittwichtigste Handelspartner in der Welt. Vor diesem Hintergrund sieht Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz die von US-Präsident Donald Trump erlassenen Strafzölle mit großer Sorge für die Volkswirtschaft im Land.

"Zölle sind purer Protektionismus – also das genaue Gegenteil von freiem Welthandel – und damit langfristig schlecht für alle beteiligten Volkswirtschaften", so der Minister. Er erwarte von der EU "eine nicht übertriebene, aber klare Gegenreaktion."

Handel mit den USA ein gewichtiger Faktor

Trump zettele ohne Not einen internationalen Handelskrieg an, der langfristig auch in der schleswig-holsteinischen Wirtschaft zu Auswirkungen führen werde. "Mit einem Anteil von knapp sieben Prozent am gesamten Außenhandel ist Amerika für unsere 2017 erstmals deutlich positive Außenhandelsbilanz zwar nur ein Faktor – aber ein gewichtiger Faktor", sagte Buchholz.

O-Ton

Wirtschaftsminister Buchholz zu den US-Zöllen:

Zölle auf Stahl und Aluminium

US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, auf Einfuhren von Stahl in die USA Zölle von 25 Prozent und auf Aluminium von 10 Prozent zu verhängen. Die neue Regelung soll kommende Woche in Kraft treten.

Die wichtigsten Export-Produkte aus Schleswig-Holstein Richtung USA sind vor allem Medizintechnik-Geräte und Pharmazie-Produkte.