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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Ende der Geduldsprobe in Sicht

Datum 15.01.2018

Minister Buchholz und Senator Horch sind zufrieden mit der Bilanz des A 7-Ausbaus und schauen nach vorn.

Drei Männer stehen vor einem Übersichtsplan des A7-Ausbaus Senator Horch, DEGES-Bereichsleiter Bernd Rothe und Minister Buchholz (v.li.) vor dem aktuellen A-7-Plan. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Senator Horch, DEGES-Bereichsleiter Bernd Rothe und Minister Buchholz (v.li.) vor dem aktuellen A-7-Plan. © Verkehrsministerium

Zufrieden mit 2017 und zuversichtlich für 2018: So zeigten sich Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch beim traditionellen A 7-Jahresgespräch in Kiel. Nach ihrer Einschätzung kann der Ausbau der A 7 auf schleswig-holsteinischem Boden noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

"Das bedeutet allerdings für alle Beteiligten noch eine große Herausforderung, um die erforderlichen Leistungen auf den insgesamt 65 Kilometern zu realisieren", sagte Buchholz. Damit wären dann nahezu 95 Prozent der Strecke realisiert, was zu einer deutlichen Entspannung des Verkehrs führen würde.

Dank an Verkehrsteilnehmer

"Durch das gute Zusammenspiel aller Behörden mit unserem Verkehrskoordinator sind wir in der Lage, die Belastungen der Verkehrsteilnehmer auf das Mindestmaß zu beschränken", erklärte Buchholz. Die beiden Verkehrsminister dankten vor allem den Autofahrern sowie der Logistikwirtschaft für die Geduld während der letzten Jahre. "Auch wenn die Bauarbeiten gut vorankommen, so ist ein solches Projekt für alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner natürlich mit erheblichen Beeinträchtigungen verbunden", stellte Horch fest.

Optimierung der Verkehrssicherheit

Trotz verschiedener, bewährter Maßnahmen in den Baustellenbereichen, wie z.B. die Aufrechterhaltung der Anzahl der Fahrstreifen oder die Vorkehrungen für den Großraum- und Schwerlastverkehr, ist die Zahl der Verkehrsunfälle (überwiegend leichte Blechschäden) stark angestiegen. Alle Beteiligten werden deshalb die Zahlen und insbesondere die Unfallhäufungsstellen genau ansehen, um die Verkehrssicherheit durch möglicherweise bauliche oder verkehrsrechtliche Vorkehrungen zu erhöhen.

Grafik des Ausbaustandes der A 7, unterteilt in Abschnitte Geplanter Ausbaustand der A 7 im Dezember 2018 (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)So weit soll die A 7 im Dezember 2018 ausgebaut sein. © DEGES

Rückblick und Ausblick

  • Zum Ausbau der A 7 zählen neben der Fahrbahn unter anderem auch 72 Brücken, der 550 Meter lange Lärmschutztunnel Schnelsen, 100.000 Quadratmeter Lärmschutzwände, 70 Verkehrszeichenbrücken und zehn Rastanlagen.
  • 2017 wurden die Abschnitte 1 Süd, 3, 5a und 5b für den Verkehr freigegeben.
  • 23 Kilometer Betonfahrbahn und 26 Kilometer Betonschutzwand wurden erstellt, über 20 Brückenbauwerke saniert oder neu gebaut.
  • Laut DEGES-Bereichsleiter Bernd Rothe sollen die Strecken zwischen Neumünster Mitte und Großenaspe (Bauabschnitt 2), Bad Bramstedt und Kaltenkirchen (Bauabschnitt 4) und Barmstedt und Norderstedt (Bauabschnitt 6) auf der Richtungsfahrbahn Süd im ersten Quartal 2018 nach und nach unter Verkehr genommen werden. Anschließend werde dann die Fahrbahnen in Richtung Norden erweitert.
  • Via Solutions Nord geht für 2018 von insgesamt acht nächtlichen Vollsperrungen aus, die in bestimmten Bereichen unerlässlich sein werden.

Via Solutions Nord wird Autobahn betreiben

Der Ausbau der A 7 wird in Öffentlich Privater Partnerschaft (ÖPP) von der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) sowie dem Baukonsortium Via Solutions Nord (VSN) realisiert und erfolgt im Rahmen eines sogenannten Verfügbarkeitsmodells.
Der Auftragnehmer Via Solutions Nord wird die Autobahn auch nach dem Ausbau bis in das Jahr 2044 betreiben. Das damit verbundene Finanzvolumen für Bau, Erhaltung, Betrieb und Finanzierung beläuft sich bis zum Vertragsende auf rund 1,6 Milliarden Euro.

Mehr Informationen

www.bmvi.de (Verfügbarkeitsmodell)

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