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Entlastung für die Westküste

Staatskanzlei

Entlastung für die Westküste

Datum 13.06.2016

Ab dem 8. Juli kann der Autoverkehr auf der A 23 ohne Einschränkungen rollen und der Ausbau der B 5 startet.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (2. v.r.), die Bundestagsabgeordneten Karin Thissen und Mark Helferich, der ehemalige Verkehrsminister Dietrich Austermann (2. v.l.) und der parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (3. v.l.). Eröffnung des letzten A23-Abschnitts (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Wirtschaftsminister Meyer (2.v.r.) und Staatssekretär Ferlemann (2.v.l.) bei der Freigabe der Autobahn. © Wirtschaftsministerium

Die Westküste wird besser angebunden. Als Zwischenschritt haben Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, am Samstag das letzte Teilstück des A-23-Neubaus zwischen Itzehoe-Süd und Itzehoe-Nord symbolisch freigegeben.

Das Ende einer Geduldsprobe

Ohne Einschränkungen kann der Verkehr ab dem 8. Juli rollen. Bis dahin müssen unter anderem noch die provisorischen Mittelstreifen-Überfahrten im Baustellenbereich zurückgebaut werden. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer sagte: "Damit geht dann für die Menschen und die Wirtschaft in dieser Region eine lange Geduldsprobe zu Ende, denn in die zehnjährige Bauphase fiel unter anderem der Abriss der alten Störbrücke und der Neubau zweier moderner Ersatzbauwerke".

Weitere Entlastung für die Westküste gibt es durch den Ausbau der B 5 zwischen Itzehoe und Wilster, der ebenfalls am 8. Juli startet.

O-Ton

Info Minister Meyer zur A 23-Freigabe:

Lückenschluss schafft Entlastung

Wie der Minister weiter sagte, gehe mit der Fertigstellung des insgesamt 7,5 Kilometer langen Abschnitts rund um Itzehoe ein Wunsch der Menschen in der Region in Erfüllung, weil der Lückenschluss zu einer erheblichen Verkehrsentlastung führen werde. So werde der durchschnittliche Tagesverkehr von einst rund 22.000 Fahrzeugen im Jahr 2000 auf rund 41.500 Fahrzeuge bis zum Jahr 2020 anwachsen. Meyer sagte: "Die regelmäßige Bildung von Staus und die vergleichsweise hohe Zahl an Unfällen gehört damit hoffentlich endgültig der Vergangenheit an".

Gesamtkosten von 158 Millionen

Bei dem letzten Teilstück der A 23 handelt es sich um den knapp zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen der Anschluss-Stelle Itzehoe-Süd und der Zufahrt zur Störbrücke in Höhe Breitenburg. Das Gesamtvorhaben hat eine Länge von 7,5 Kilometern. Von den rund 158 Millionen Euro Gesamtkosten entfielen allein knapp 80 Millionen Euro auf den Neubau beider Störbrücken und den Abriss der alten Störbrücke im Zuge der damaligen Bundesstraßen B 5 und B 204.

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