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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Mehr Lärmschutz für die Gemeinden an der A 7 und A 210 vereinbart

Staatssekretär Rohlfs: "Guter Deal für Land, Autobahn GmbH und Gemeinden"
Datum 05.10.2021

SCHACHT-AUDORF. Das Land Schleswig-Holstein und die Autobahn GmbH des Bundes haben heute (5. Oktober) mit den rund um das Autobahnkreuz Rendsburg und der Rader Hochbrücke liegenden Gemeinden Rade, Schülldorf, Ostenfeld und Schacht-Audorf eine Vereinbarung für die Verbesserung der Lärmsituation geschlossen. Gemeinsames Ziel ist es, den zeitkritischen Neubau der Rader Hochbrücke nicht durch langwierige Klageverfahren zu gefährden und gleichzeitig den betroffenen Gemeinden einen verbesserten Lärmschutz zu gewähren.

"Wir haben gemeinsam eine Lösung zur Verbesserung der bestehenden und künftigen Lärmbelastung rund um die Autobahnen in der Region Rendsburg gefunden. Das ist eine sehr gute Nachricht", sagte Wirtschafts- und Verkehrsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. "Damit kommen wir den Gemeinden einen großen Schritt entgegen und erhoffen uns eine deutliche Verbesserung des Lärmschutzes für die Bürgerinnen und Bürger."

Das Thema Lärmemissionen im Bereich der A 7 und A 210 ist kein neues, es hat jedoch im Zuge der Planungen für die neue Rader Hochbrücke an Intensität gewonnen. Mit der heute geschlossenen Vereinbarung profitieren die von den beiden Autobahnen direkt betroffenen Gemeinden von einem innovativen Fahrbahnbelag der Autobahn GmbH. Auf der A 210 wird im Zuge der gerade begonnenen Sanierung schon jetzt ein lärmmindernder Splittmastixasphalt eingebaut. Dieser soll künftig auch in den neu herzustellenden Rampenbereichen der Rader Hochbrücke im Zuge des geplanten Neubaus eingebaut werden. Damit wird im gesamten Bereich der Gemeinden entlang der Autobahnen insbesondere bei den Schwerlastverkehren eine Lärmminderung von bis zu 4 dBA erzielt.

Stefan Buitkamp von der Autobahn GmbH freute sich, dass bereits jetzt eine Verbesserung der Lärmsituation durch die Sanierung der A 210 umgesetzt werden kann: "Die Autobahn GmbH bringt damit moderne Technologien und Innovationen auf die Straße." Er dankte zudem den Gemeinden, dass sie die verzögerungsfreie Baurechtschaffung für den dringend erforderlichen Ersatzneubau der Rader Hochbrücke unterstützen.

Die Bürgermeister der Gemeinden Rade, Schülldorf, Ostenfeld und die Bürgermeisterin der Gemeinde Schacht-Audorf sind sich einig: "Wir sind nicht nur froh, dass wir im Zuge der geplanten sechsstreifigen Rader Hochbrücke zusätzlichen Lärmschutz auf den neuen Rampen erhalten werden, sondern auch gleich die bestehende A 210 mit dem lärmmindernden Asphalt versehen wird. Das wird unsere Bürgerinnen und Bürgern merklich vor Lärm schützen. Unser Dank gilt der Autobahn GmbH und dem Land Schleswig-Holstein für die konstruktiven Gespräche, dem Zustandekommen der Vereinbarung und die kurzfristige Realisierung im Zuge der laufenden Sanierung."

Hintergrund: 

Auf der A 210 wird aktuell eine Deckenerneuerung zwischen der Anschlussstelle (AS) Bredenbek und dem Autobahnkreuz (AK) Rendsburg Richtungsfahrbahn Rendsburg bis Ende Dezember 2021 durchgeführt. Mit der geschlossenen Vereinbarung verpflichtet sich die Autobahn GmbH noch im Zuge dieser Sanierung lärmmindernden Splittmastixasphalt einzubauen. Gleiches gilt für die neu zu bauenden Rampenbereiche der A7 / Rader Hochbrücke, die von der DEGES im Auftrag der Autobahn GmbH durchgeführt wird. Die Gemeinden ihrerseits unterstützen mit der Vereinbarung eine verzögerungsfreie Baurechtschaffung für den Ersatzneubau der Rader Hochbrücke

Die Messungen der akustischen Eigenschaften dieses neuartigen Belages zeigen eine Lärmminderung von ca. 4 dB(A) im Vergleich zur Referenzbauweise. Um dessen Dauerhaftigkeit zu gewährleisten, kommen hoch modifizierte Bindemittel und ein hoher Bindemittelgehalt zum Einsatz. Die fertige Deckschicht wird nicht abgestumpft und weist dennoch gute Griffigkeitskennwerte auf. Anders als der Offenporige Asphalt OPA, wird dem Splittmastixasphalt eine deutlich höhere Lebensdauer als auch eine deutlich höhere Belastbarkeit zugeschrieben. Das sichert eine hohe Verfügbarkeit der Autobahnen. Die Autobahn GmbH wird auf der A7 und A 210 wichtige Erfahrungen mit dem innovativen Fahrbahnbelag sammeln.

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Karen Sieksmeyer | Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus | Düsternbrooker Weg 94, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-4412 | Telefax 0431 988-4705 | E-Mail: pressestelle@wimi.landsh.de
Christian Merl | Leiter Stab II Kommunikation | Die Autobahn GmbH d. Bundes | Niederlassung Nord | Telefon: 040 428 41 2207 | Mobil 0152 54764998 | Presse.nord@autobahn.de | www.autobahn.de

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