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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Niedrigste Arbeitslosenzahl in einem Oktober seit 28 Jahren

Buchholz appelliert an Jugendliche und Firmen: "Chancen für Ausbildungen nutzen"          
Datum 30.10.2019

KIEL. Der Herbstaufschwung auf dem schleswig-holsteinischen Arbeitsmarkt setzt sich fort: Nach den heute (30. Oktober) vorgelegten Daten der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,9 Prozent (-2.314), gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent (-59) auf gegenwärtig 76.237 arbeitslose Menschen zurückgegangen. Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz zeigte sich entsprechend zufrieden: "Eine Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent zeigt, dass alle beteiligten Akteure die richtigen Impulse setzen und die in Schleswig-Holstein nach wie vor gute wirtschaftliche Lage zu nutzen wissen."

Besonders die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank gegenüber dem Vorjahr deutlich um 13,1 Prozent (-3.644) auf 24.154. "Rund 1.200 Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner, die seit sechs Jahren oder länger Arbeitslosengeld II beziehen, befinden sich in einem geförderten sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis durch das Teilhabechancengesetz", sagte Buchholz.

Mit Blick auf den Ausbildungsmarkt appellierte der Minister an die Bewerberinnen und Bewerber sowie die Unternehmen: "Seit längerer Zeit sehen wir, dass mehr Ausbildungsplätze der Unternehmen unbesetzt bleiben, gleichzeitig eine hohe Zahl an Jugendlichen keinen Ausbildungsplatz findet". Wichtig sei, dass sowohl Unternehmen, als auch Jugendliche die nötige Flexibilität aufbrächten: "Eine Ausbildung verringert das Risiko von Arbeitslosigkeit erheblich, sodass die Potenziale für eine Ausbildung nicht ungenutzt bleiben dürfen", sagte Buchholz und verwies gleichzeitig auf die unterstützenden Angebote des Landes.

Mit dem Landesprogramm Arbeit fördere die Landesregierung mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) nicht nur eine aktive Arbeitsmarktpolitik, sondern auch den Bereich der Ausbildung. So werden die "Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU)" im Handwerk oder die Weiterbildung unter anderem von Beschäftigten, aber auch Auszubildenden im Rahmen des "Weiterbildungsbonus" unterstützt.

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