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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Weiterer Anstieg der Beschäftigung bis 2020 im echten Norden prognostiziert

Buchholz: „Wir haben starke Branchne mit krisensicheren Arbeitsplätzen“
Datum 30.09.2019

KIEL. Auch wenn jüngste Meldungen über den Abbau von Arbeitsplätzen bei großen Unternehmen in Schleswig-Holstein für Ärger und Verunsicherung sorgen – die Zukunftsaussichten bleiben positiv: „Wir können auch 2020 einen Rückgang bei der Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein erwarten, der zudem über dem Bundesdurchschnitt liegt“, kommentierte heute (30. September) Arbeits- und Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz die aktuelle Herbstprognose des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Zahl der Beschäftigten soll demnach ebenfalls weiter steigen.

Bei allen Unsicherheiten in den Prognosen, haben wir in Schleswig-Holstein starke Branchen, etwa den Gesundheits- und Pflegebereich, die von der wirtschaftlichen Entwicklung grundsätzlich wenig betroffen und damit krisenfeste Arbeitsplätze sind“, so der Minister. Aktuell sind im echten Norden mehr als ein Drittel aller Beschäftigten in den Branchen: Gesundheits- und Sozialwesen, Erziehung und Unterricht, öffentliche Verwaltung sowie im Dienstleistungsbereich tätig.

Nach den heute vorgelegten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit ging die Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein im September einmal mehr deutlich zurück und liegt aktuell bei 76.300. Besonders erfreulich sei der Rückgang der Zahl der arbeitslosen jungen Menschen und Langzeitarbeitslosen. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,8 Prozent.

Mit Blick auf das begonnene Ausbildungsjahr und alle Jugendlichen, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, appellierte Buchholz an Bewerberinnen und Bewerber wie an Betriebsinhaber: „Angesichts regionaler Fachkräfteengpässe sollten keinerlei Potenziale für eine Ausbildung ungenutzt bleiben.“  Die Landesregierung unterstütze dabei nach Kräften und fördere beispielsweise mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) unter anderem die „Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU)“ im Handwerk.

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