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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Fachkräftesicherung im Fokus

Arbeits-Staatssekretär Rohlfs vergibt Förderbescheide über 1,63 Millionen Euro für Regionale Ausbildungsbetreuung
Datum 08.02.2019

Die Landesregierung investiert weiter massiv in das System der dualen Berufsausbildung: Für insgesamt neun Träger von regionalen Ausbildungsbetreuern zwischen Niebüll und Geesthacht überreichte Arbeits-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs heute (8. Februar) in Eckernförde Förderbescheide über insgesamt 1,63 Millionen Euro. „Die Regionale Ausbildungsbetreuung ist eine wichtige Säule der Wirtschaft, auf die wir unter anderem unsere Fachkräftesicherung stützen“, sagte Rohlfs. „Wir wollen junge Menschen auf die Weise in Krisensituationen während ihrer Ausbildung unterstützen und ihnen damit einen erfolgreichen Abschluss ermöglichen“.

Mit den 1,63 Millionen Euro wird die bestehende Projektarbeit der Trägergesellschaften in diesem und im kommenden Jahr fortgesetzt. Im Rahmen des „Landesprogramms Arbeit“ erfolgt eine 52-prozentige Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF), die andere knappe Hälfte stammt aus Landesmitteln.

Wie Rohlfs bei der Feierstunde im Eckernförder Autohaus „Nord-Ostsee Automobile-Center“ weiter erläuterte, bieten bei den Projekten erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in neun Beratungsregionen des Landes neutrale und kostenlose Hilfe an, wenn es in einem Ausbildungsverhältnis knirscht oder es zu einer Vertragslösung gekommen ist. „Diese Betreuerinnen und Betreuer sind also eine wichtige Säule im Beratungssystem,“ so der Staatssekretär. Jede vorzeitige Vertragslösung stelle auch eine persönliche Krise für junge Menschen dar, die schnelle Hilfe erfordere. Zudem gelte es, wirtschaftlichen Schaden für die Ausbildungsbetriebe möglichst zu verhindern.

Für ein landesweit flächendeckendes Netz von Beratungsstellen sind die Regionalen Ausbildungsbetreuerinnen und –betreuer bei unterschiedlichen Institutionen angesiedelt. Als Beispiele nannte Rohlfs Kreishandwerkerschaften, Kommunen und Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung. Das Beratungsangebot steht allen Jugendlichen, aber auch den Betrieben offen.

Im Einzelnen erhielten heute folgende Träger-Einrichtungen Zuwendungen:

  • ŸStormarn/Lauenburg: „Perspektive Bildung“ – Bildungsträger des Ausbildungsverbundes Stormarn in Geesthacht – 114.440 Euro (Geschäftsführer Henrik Meyer, Betreuerinnnen: Andrea Cornels-Jensen, Sibylle Hampel).
  • ŸLübeck: „Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein“ – 116.360 Euro (Geschäftsführer Matthias Dütschke und Jörg Kuntzmann, Betreuer Markus Weiß).
  • ŸKiel: Landeshauptstadt Kiel – 160.640 Euro (Jugendamtsleiterin Marion Muerköster, Betreuer: Rabea Krause, Dirk Heines, Stefanie Marcus).
  • ŸRendsburg-Eckernförde: „UTS e.V.“ (Umwelt, Technik, Soziales) in Rendsburg –  166.080 Euro (Geschäftsführer Lutz Oetker, Betreuer: Michael Lehmann).
  • ŸNordfriesland/Dithmarschen: Kreishandwerkerschaften in Heide, Niebüll und Husum – 329.455 Euro (Geschäftsführer Stephan Tack, Betreuer: Olaf Stemme, Olaf Behrmann, Benjamin Thöming).
  • ŸSchleswig-Flensburg: Kreishandwerkerschaft in Schleswig – 166.265 Euro (Geschäftsführer Randolf Haese, Betreuer André Wolck).
  • ŸPinneberg/Steinburg: Bildungsträger „BiBeKu“ (Bildung, Beruf, Kultur) – 105.300 Euro (Geschäftsführer Markus Wack, Betreuer: Anja Voß, Thomas Joeckel).
  • ŸNeumünster/Bad Segeberg: „isfa ggmbh“ (interkulturelle schule fortbildung und ausbildung) – 330.726 Euro (Geschäftsführer Jochen Lamp, Betreuer: Molly Holst, Yvonne Weber, Matthias Koodts).
  • ŸOstholstein/Plön: JoB GmbH (Jugend in offener beruflicher Bildung) in Oldenburg und Lütjenburg – 138.620 Euro (Geschäftsführer Hans-Rudolf Osbahr, Betreuer: Antje Fehrmann, Kirsten Martens).

Nähere Informationen unter www.ausbildungsbetreuung.de.


Das Landesprogramm Arbeit bündelt im Zeitraum von 2014 bis 2020 Fördermittel der Europäischen Union, des Europäischen Sozialfonds (ESF), Landesmittel sowie Mittel Dritter für die arbeitsmarktpolitische Förderung in Schleswig-Holstein. Mehr Informationen im Internet: schleswig-holstein.de/eu-sh

 

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