Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

DEGES muss marode Bäume an der K 81 bei Bad Bramstedt fällen

Datum 18.01.2019

Neben der Kreisstraße 81 bei Bad Bramstedt (Kreis Segeberg) muss auf einer Fläche von rund 3000 Quadratmetern aus Gründen der Verkehrssicherheit unverzüglich ein Baumbestand gefällt werden, der massiv vom Borkenkäfer befallen ist. Erste Bäume drohen nach Auskunft der zuständigen Gemeinden auf die Straße zu stürzen und könnten damit zur Gefahr für die Verkehrsteilnehmer werden. Die Arbeiten, die von der DEGES bei der zuständigen Forstbehörde beantragt wurden, sind für kommenden Dienstag geplant.

Der Wege-Zweckverband der zuständigen Gemeinden hatte die ersten instabilen Bäume vor einer Woche identifiziert und sich an die DEGES gewandt, die das betreffende Grundstück im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland verwaltet. Ein Gutachter hatte festgestellt, dass nicht nur die Bäume unmittelbar an der Straße sondern rund 80 Prozent des Bestandes vom Borkenkäfer befallen sind. Um die Verkehrssicherheit herzustellen, ist es zwingend erforderlich, den gesamten Bestand zu fällen, da auch weiter von der Straße stehende Bäume umfallen könnten.

Verkehrsministerium und DEGES weisen ausdrücklich darauf hin, dass die jetzt anstehende Fällung ausschließlich zur Verkehrssicherung erfolgt. Sie steht nicht im Zusammenhang mit den im Herbst 2018 begonnenen und aufgrund des A-20-Urteils des Bundesverwaltungsgerichts abgebrochenen Arbeiten zur Verlegung der K 81 inklusive des Neubaus einer Brücke über die A 7. Da aber über das Grundstück ein Teil der geplanten neuen Trasse der K 81 verläuft und für diesen Abschnitt kein Baurecht vorliegt, hat sich die DEGES auch mit dem zuständigen Amt für Planfeststellung Verkehr (APV) abge­stimmt. Das APV hatte darauf hingewiesen, dass die Fällung unter naturschutz­fachlichen Anforderungen zu erfolgen habe und dass die im beklagten Planfeststellungsbeschluss festgestellte Kompensation dadurch nicht aufgehoben werde.

 

Alle Medien-Informationen direkt erhalten?

RSS Abonnieren Sie hier unseren Newsfeed.