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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Verkehrsminister Buchholz und LBV.SH-Chef Conradt:  "Schleswig-Holstein ist gut gewappnet für den Winter"

Datum 22.11.2018

Die Salzlager sind gefüllt, die Maschinen sind in Schuss – der Winter auf Schleswig-Holsteins Straßen kann kommen. Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und der Chef des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH), Torsten Conradt, überzeugten sich heute in der Straßenmeisterei Klausdorf persönlich von der Winterdienstplanung vor Ort. "Wenn die anderen noch schlafen, sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon lang im Einsatz, um die Straßen für die Bürger eisfrei zu machen", betonte Verkehrsminister Dr. Buchholz und ergänzte: "Wir haben gut 30.000 Tonnen Streumittel im ganzen Land eingelagert. Wir sind also gut vorbereitet, um in die Wintersaison zu gehen".

Der Straßenwinterdienst ist so organisiert, dass bei winterlicher Witterung ein 24-Stunden Streu- und Räumdienst auf den Autobahnen gewährleistet ist und auf allen anderen wichtigen Straßen zwischen 3 und 22 Uhr nach Bedarf geräumt und gestreut wird, erklärte der Direktor des Landesbetriebs, Torsten Conradt. Und das ist eine ziemliche Managementaufgabe, die das Team des LBV.SH mit seinen 26 Autobahn- und Straßenmeistereien und 608 Straßenwärterinnen und Straßenwärtern auf den insgesamt 8.134 Kilometern, nämlich 492 Kilometern Autobahnen, 1.429 Kilometern Bundesstraßen, 3.529 Kilometern Landesstraßen und 2.684 Kilometern Kreisstraßen leistet.

Zur Verfügung stehen der Mannschaft rund 109 Fahrzeuge, 454 Schneepflüge, 35 Schneefräsen und andere Gerätschaften sowie gut 30.000 Tonnen Streumittel. Darüber hinaus nutzt der LBV.SH in der Winterzeit auch externe Helfer mit weiteren 255 LKW, die eigens mit Schneepflügen und Streuautomaten ausgerüstet werden. "Der Einsatz der gesamten LBV-Mannschaft ist unverzichtbar dafür, dass unsere Bürgerinnen und Bürger mobil und sicher auf unseren Straßen unterwegs sein können", lobte Verkehrsminister Bernd Buchholz den Winterdienst.

Die Gesamtkosten des Winterdienstes betrugen in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt 10,4 Millionen Euro pro Wintersaison, im Winter 2017/18 waren es sogar rund 16 Millionen Euro. "Das war vor allem eine gute Investition in die Verkehrssicherheit", so Buchholz. Dennoch appellierte er an die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer, die mit einer an die Straßenverhältnisse angepassten Fahrweise, Winterreifen und genügend Abstand letztlich selbst für eine sichere Fahrt sorgen: "Passen Sie ihre Fahrweise den Witterungsbedingungen an und nehmen Sie vor allem Rücksicht auf unsere Kollegen." Der Minister spielte damit auf Berichte von Straßenwärtern an, die in jedem Winter erleben, dass ihre Streufahrzeuge in teils waghalsigen Manövern überholt werden.

Rückblick Saison 2017/2018

"Unsere Kolleginnen und Kollegen in Orange und ihre externen Helfer haben in der vergangenen Wintersaison gut 875.000 Kilometer abgestreut, um die Schleswig-Holsteiner sicher durchs Land zu bringen. Das ist so weit wie 2,3 mal zum Mond." Witterungsbedingt war der letzte Winter (2017/2018) arbeitsreich und etwa 16 Millionen Euro wurden im vergangenen Winter für den Winterdienst eingesetzt. "Über 53.000 Tonnen Salz und über 18.000 Tonnen Salzsole hat der Winterdienst landesweit auf den überörtlichen Straßen in rund 60.000 Arbeitsstunden verteilt. Allein das Salz hat rund 4,8 Millionen Euro (2016/17: rund 2,3 Millionen Euro) gekostet. Weiter schlagen über drei Millionen Euro für die Fahrzeuge zu Buche. Hinzukommen weitere Kosten für externe Helfer in Höhe von knapp vier Millionen Euro", sagte Behördenchef Conradt. In der Saison 2016/2017 wurden insgesamt neun Millionen Euro für den Wetterdienst eingesetzt. Während des Winterdienstes betreuen die 26 Autobahn- und Straßenmeistereien des LBV.SH über 8000 Kilometer Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in Schleswig-Holstein.

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Harald Haase | Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus | Telefon 0431 988-4419 | pressestelle@wimi.landsh.de
Dagmar Barkmann | Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein | Telefon 0431 383-2209 | presse@lbv-sh.landsh.de

 

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