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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Buchholz: "Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt geht voran."

"Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gegenüber 2015 mehr als verdoppelt"
Datum 22.11.2018

Die Integration von Geflüchteten in den schleswig-holsteinischen Arbeitsmarkt macht kräftige Fortschritte: Während noch 2015 etwa 2.040 Menschen aus den acht Hauptasyl-Herkunftsländern sozialversicherungspflichtig im Land beschäftigt waren, stieg diese Zahl 2017 bereits auf über 5.300. "Und das ist erfreulicherweise weit mehr als eine Verdopplung", sagte Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz heute (22. November) im Vorfeld der Jahresveranstaltung des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Wissenschaftszentrum Kiel. Zu der Veranstaltung werden rund 150 Fachleute erwartet.

Wie der Minister sagte, profitieren Geflüchtete und Migranten derzeit auch von der sehr guten Verfassung des schleswig-holsteinischen Arbeitsmarktes. So konnte im letzten Monat die niedrigste Zahl an Arbeitslosen in einem Oktober seit 27 Jahren vermeldet werden. "Die Erfolge bei der Integration beruhen aber auch auf der gemeinsamen Arbeit von Unternehmen, der Agentur für Arbeit, den Jobcentern sowie vielen engagierten Organisationen und Personen. Auch wenn schon einiges erreicht worden ist, liegt noch ein langer Weg vor uns", so Buchholz. Er sei aber davon überzeugt, dass sich die Anstrengungen lohnen: für die einzelnen Menschen, aber – mit Blick auf den Fachkräftemangel – auch für die Wirtschaft und damit für die Gesellschaft insgesamt.

Als nach wie vor wichtigste Voraussetzung einer erfolgreichen Arbeitsmarkt-Integration nannte Buchholz gute Sprachkenntnisse in Deutsch sowie die Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Abschlüssen. So steige bei Migranten und Geflüchteten mit sehr guten Deutschkenntnissen im Vergleich zu Personen mit schlechten oder gar keinen Sprachkenntnissen die Wahrscheinlichkeit der Erwerbstätigkeit um 15 Prozent.     

Viele Menschen befänden sich zurzeit in arbeitsmarktpolitischen Projekten, ein-schließlich Integrations- oder berufsspezifischen Sprachkursen. Wenn diese Maßnahmen beendet seien, werde die Zahl der Arbeitssuchenden aus dieser Gruppe noch weiter steigen. Buchholz appellierte daher an die Teilnehmer der ESF-Jahrestagung, in ihren Anstrengungen nicht nachzulassen: "Mit Landesmitteln und mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds unterstützen wir eine Reihe von Programmen und Projekten, die dazu beitragen sollen, Geflüchtete und Migranten in Ausbildung und Arbeit zu bringen."


Das Landesprogramm Arbeit bündelt im Zeitraum von 2014 bis 2020 Fördermittel der Europäischen Union, des Europäischen Sozialfonds (ESF), Landesmittel sowie Mittel Dritter für die arbeitsmarktpolitische Förderung in Schleswig-Holstein. Mehr Informationen im Internet: schleswig-holstein.de/eu-sh

 

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