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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Beschuss-Stelle in Eckernförde soll bis Mitte 2019 wieder voll in Betrieb gehen

Rohlfs und SIG-Sauer-Chef Tim Castagne unterzeichnen Absichtserklärung
Datum 02.11.2018

Die aus sicherheitstechnischen und organisatorischen Gründen vor knapp einem Jahr größtenteils geschlossene amtliche Beschussstelle für Waffen und Böller in Eckernförde soll bis zum Sommer kommenden Jahres wieder in Betrieb gehen: Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten heute (2. November) in Eckernförde Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs, der Technische Vorstand der Eichdirektion Nord, Dr. Herbert Weit, und der Geschäftsführer des Eckernförder Traditionsunternehmens SIG Sauer, Tim Castagne. "Wir haben uns nach mehrmonatigen Verhandlungen zwischen Land, der Eichdirektion Nord und der Firma SIG Sauer auf Rahmenbedingungen verständigt, die einen dauerhaften Erhalt der Beschussstelle möglich machen sollen. Nun müssen allerdings noch einige Hausaufgaben erledigt werden, um die gute Absicht auch in Verträge zu gießen", sagte Rohlfs.

Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass die Eichdirektion Nord auf dem Gelände von SIG Sauer Räume anmieten und bedarfsgerecht auf eigene Kosten aus- und umrüsten wird.

"Für die Herrichtung der Räume haben auch wir uns verpflichtet, umfangreiche Modernisierungs- und Ausbauarbeiten vorzunehmen", sagte SIG-Sauer-Geschäftsführer Tim Castagne. Dies betreffe neben Vorrichtungen für den Beschuss der Waffen vor allem die Belüftung der Räume.

"Sobald dies alles umgesetzt ist, können künftig auch wieder die rund 20 gewerblichen Büchsenmacher im Land, die derzeit auf Beschussämter in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen oder Thüringen ausweichen müssen, die Dienste der Beschussstelle in Eckernförde in Anspruch nehmen", sagte Rohlfs. Seit Ende 2017 wird der Beschuss nur noch in einer Art "Behelfsbetrieb" für die Produktion von SIG Sauer aufrechterhalten.

Wie Rohlfs weiter erläuterte, geht das Land für seinen Bereich von reinen Investitionen in Höhe von rund 420.000 Euro aus. Zudem soll eine zusätzliche Personalstelle der Beschussstellenleitung bald durch die Eichdirektion Nord ausgeschrieben werden. Rohlfs: "Für die Mitarbeiter der Beschussstelle werden sich künftig die Arbeitsbedingungen deutlich verbessern. Und für unsere heimischen Büchsenmacher mit ihren hochwertigen Waffen ermöglicht unsere heutige Weichenstellung hoffentlich wieder eine schnelle und unkomplizierte Erledigung des gesetzlich vorgeschriebenen amtlichen Beschusses."

 

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