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Habeck und Meyer zum Projekt-Start "Norddeutsche Energiewende NEW 4.0"

Staatskanzlei

Habeck und Meyer zum Projekt-Start "Norddeutsche Energiewende NEW 4.0"

Von der "Stromwende" zur Energiewende mit hochmodernen Arbeitsplätzen
Datum 07.12.2016

Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Dr. Robert Habeck und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer haben heute (7. Dezember) die Zustellung der Förderbescheide des Bundes für das Projekt Norddeutsche Energiewende 4.0 (NEW 4.0) begrüßt. "Mit einer Förderung von mehr als 40 Millionen Euro für die rund 40 Projektpartner und einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 90 Millionen Euro wird das Gemeinschaftsprojekt die Kernherausforderungen der Energiewende lösen", sagte Meyer. So solle die Steigerung des Stromexports in andere Regionen durch effiziente Nutzung und den Ausbau der Energieinfrastruktur sowie innovative Netztechnologien vorangetrieben werden. "NEW 4.0 legt damit den Entwicklungspfad zu dem Ziel, Schleswig-Holstein und Hamburg bereits 2025 zu 70 Prozent sicher und zuverlässig mit regenerativem Strom zu versorgen", so Habeck. Gleichzeitig solle regenerativ erzeugter Strom sukzessive für die Wärmeversorgung und für industrielle Prozesse, die bislang mit fossilen Energien wie Gas betrieben wurden, verwendet werden.

Die 40 Partner werden in vielen Einzelprojekten die zukünftige Energieversorgung auf Basis der Erneuerbaren Energien demonstrieren und dabei auch aufzeigen, wie die technische, ökonomische und regulatorische Umsetzung unterstützt werden kann.

Meyer: "Die nächste Stufe der Energiewende muss die erneuerbaren Energien in die Sektoren Mobilität, Wärme und Industrie bringen. Die dafür nötigen Technologien und Geschäftsmodelle probieren wir jetzt mit NEW 4.0 aus. Mit den Ergebnissen ist Schleswig-Holstein dann gut gerüstet, um die auch die industriepolitischen Chancen für Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze, die mit der Energiewende verbunden sind, zu nutzen."

Habeck: "Wir stehen voll und ganz hinter den Projektzielen. Das Projekt NEW 4.0 ist zukunftweisend. Der Norden kann zeigen, wie wir mit unserem Windstrom die Energieversorgung der Zukunft schaffen. Ich freue ich mich über den Startschuss. Wichtig ist aber, dass wir mehr Flexibilität der künftigen Rahmenbedingungen bekommen, um solche Projekte voranzutreiben."