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Stapellauf für Flaggschiff-Projekt der Fachkräfte-Initiative „Zukunft im Norden“

Staatskanzlei

Stapellauf für Flaggschiff-Projekt der Fachkräfte-Initiative „Zukunft im Norden“

Kompetenznetzwerk Fachkräftesicherung und Weiterbildung ist ausgeschrieben
Datum 01.07.2014

Intelligente Lösungen gegen den zunehmenden Fachkräftemangel – das ist zentrales Ziel des neuen Kompetenznetzwerks Fachkräftesicherung und Weiterbildung, das die Landesregierung am 30. Juni mit der öffentlichen Ausschreibung auf den Weg gebracht hat. Das Projekt ist ein Leitprojekt der Fachkräfte-Initiative „Zukunft im Norden“. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer erwartet, dass der voraussichtlich mit einem Volumen von 500.000 Euro pro Jahr ausgestattete Dienstleister bis Ende des Jahres arbeitsfähig ist. „Wir wollen den Unternehmen und Beschäftigten in Schleswig-Holstein nicht nur dabei helfen, sich zielgenau über kommende Fachkräfte-Lücken in ihrer Branche und ihrer Region zu informieren. Wir wollen ihnen auch auf Basis wissenschaftlicher Expertise zugleich Lösungen aufzeigen, wie sie zum Beispiel durch aktive Weiterbildungsmaßnahmen passgenau und rechtzeitig reagieren können.

Im Kompetenznetzwerk Fachkräftesicherung und Weiterbildung sollen künftig zum einen branchenbezogene Analysen zur Fachkräftesituation initiiert und veröffentlicht werden. Zum anderen werden dort alle Aktivitäten der Weiterbildungsinformation, -beratung und -vernetzung landesweit zentral gebündelt und koordiniert. Das Projekt wurde laut Minister Meyer aus dem Kreis der Fachkräfte-Initiative hervorgebracht und im Zuge des Gutachten- und Dialogprozesses zur Weiterbildungspolitik untersucht. „Sowohl die externen Gutachter als auch die zahlreichen Experten aus der Region haben uns ermutigt, die Themen Fachkräfte und Weiterbildung unter einem Dach zu organisieren. Das ergibt auch Sinn, denn letztlich sind Weiterbildung und lebenslanges Lernen die zentralen Antworten auf den Fachkräftemangel.

Die im Amtsblatt veröffentlichte Ausschreibung wendet sich an Organisationen, die in den beschriebenen Themenfeldern kompetent sind und sich hier engagieren wollen. „Wir zielen auf ein möglichst breit aufgestelltes und regional gut vernetztes Träger-Konsortium, das schnell handlungsfähig ist und auch die erforderliche Kofinanzierung aufbringen kann“, so Meyer. Das Projekt sei Bestandteil der Regionalen Innovationsstrategie des Landes und werde als Kompetenzzentrum unter anderem aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Für die Fachkräfte-Initiative „Zukunft im Norden“ hat das Kompetenznetzwerk Flaggschiff-Charakter, weil dort auch das Monitoring der rund 130 Maßnahmen, die die Partner der Fachkräfte-Initiative „Zukunft im Norden“ (Kammern, kommunale Spitzenverbände, Hochschulen, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften etc.) auf den Weg gebracht haben und zurzeit schon umsetzen, erfolgen wird. Damit wird das Kompetenznetzwerk perspektivisch auch eine Dienstleistungsfunktion für die Landesregierung und die sie beratenden Gremien, insbesondere den Landesausschuss für berufliche Bildung und die Kommission Weiterbildung, erfüllen.