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Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

Vorbild beim Klimaschutz

Datum 05.05.2020

Mehr regenerative Energien, weniger Ressourcenverbrauch – Land beschließt Klimaschutzstrategie für die Landesverwaltung.

Mindestens 80 Prozent weniger Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 – das ist das Ziel der neuen Klimaschutzstrategie für die Landesverwaltung. Bestenfalls sollen die Emissionen sogar um 95 Prozent von derzeit rund 136.000 Tonnen auf 7.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid abgesenkt werden. Die Strategie beschreibt viele verschiedene Schritte, die unter anderem Bauvorhaben, Mobilität und Digitalisierung in der Landesverwaltung betreffen. Sie folgt den Vorgaben aus dem 2017 beschlossenen Energiewende- und Klimaschutzgesetz des Landes.

Innovationsimpuls für das Land

"Das Vorhaben ist ehrgeizig, doch ich bin überzeugt, dass wir auf Grundlage der jetzt beschlossenen Strategie unsere Ziele erreichen können", sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht. "Schleswig-Holstein ist schon lange Vorreiter bei Klimaschutz und Energiewende. Mit der Strategie ist der Anspruch verbunden, dass wir auch als Landesverwaltung beim Klimaschutz vorangehen." Dafür sei es entscheidend, die Treibhausgasemissionen nachhaltig zu senken und und die Nutzung von Erneuerbaren Energien im Strom- und im Wärmebereich konsequent voranzutreiben. 

Portraitfoto Monika Heinold

Die vorausschauende Planung zahlt sich aus und wird dafür sorgen, dass der Klimaschutz in der Landesverwaltung langfristig umgesetzt werden kann.

Monika Heinold

Finanzministerin Monika Heinold erklärte: "Mit unserer Klimaschutzstrategie bringen wir ein Modernisierungsprogramm für eine klimaneutrale und nachhaltige Verwaltung auf den Weg. Das ist ein großer Innovationsimpuls für unser Land, für den wir erhebliche finanzielle Mittel in die Hand nehmen. Dieses Geld ist gut angelegt, denn es hilft dem Klima und sichert Zukunft."

Zahlreiche Verbesserungen

"Wir werden die Klimaschutzziele für die Verwaltung nicht durch einzelne spektakuläre Aktionen erreichen, sondern nur in der Summe aller Maßnahmen", sagte Albrecht. So werden beispielsweise Treibhausgasemissionen künftig stärker in die wirtschaftliche Planung von Bauvorhaben des Landes einbezogen. Neue Gebäude werden nur noch dann gebaut, wenn keine alternative Sanierung bestehender Gebäude möglich ist. Die Strom- und Wärmeversorgung der Gebäude und Grundstücke des Landes soll bis 2050 CO2-frei erfolgen. Daneben investiert das Land unter anderem auch in Fernwärmenetze, sogenannte "grüne" (also ressourcensparende) IT-Lösungen und die weitere Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Außerdem soll der Fuhrpark des Landes bis 2030 zu mindestens 40 Prozent aus E-Fahrzeugen bestehen und Dienstreisen wie bereits aktuell während der Corona-Krise stärker durch Video- und Telefonkonferenzen ersetzt werden.

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