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Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

Investition in die Sicherheit

Datum 13.09.2019

Mit 29 Millionen Euro vom Land entsteht am Kriminaltechnischen Institut ein neues Laborgebäude – nun wurde das Richtfest gefeiert.

Sie sichern die Spuren von Unfällen und Verbrechen, werten Fingerabdrücke aus und liefern wichtiges Beweismaterial für die Aufklärung von Straftaten: Die Experten vom Kriminaltechnischen Institut (KTI) Schleswig-Holstein. Auf dem Gelände des Polizeizentrums Eichhof in Kiel erhält das Landeskriminalamt ein neues Laborgebäude – mit finanzieller Unterstützung vom Land. Die Eröffnung ist für das Jahr 2021 geplant, der Rohbau wurde nun fertiggestellt. Zum Richtfest kamen auch Innenminister Hans-Joachim Grote und Finanzstaatssekretärin Dr. Silke Schneider.

Unterstützung für die Landespolizei

Grote hob die Bedeutung des neuen Labors für die Sicherheit der Bürger hervor: Die professionelle Untersuchung von Beweismitteln sei eine wichtige Grundlage für die Arbeit von Justiz und Polizei, betonte der Innenminister. "Die Investition in das neue Gebäude ist deshalb eine Investition in die Arbeitsqualität unserer Sicherheitsbehörden."

Das Land unterstützt den Bau mit 29 Millionen Euro. Die Mittel stammen größtenteils aus dem IMPULS-Progamm, mit dem die Landesregierung die Infrastruktur im echten Norden modernisiert. Das neue Laborgebäude sei eine wichtige Investition in die Zukunft, erklärte Schneider. "Dadurch schaffen wir optimale Bedingungen für die zukünftige Arbeit der Landespolizei", hob sie hervor.

Moderne Ausstattung für die Aufklärung

Das neue Laborgebäude hat eine Nutzfläche von 4.200 Quadratmetern und bietet Platz für 160 Büros und Labore, in denen Mitarbeiter unter anderem Schusswaffen, DNS, Textilien oder Gifststoffe untersuchen können.

14.000 Aufträge im Jahr

Das KTI ist der zentrale forensische Dienstleister der Landespolizei. Es ist zuständig für die Analyse von Beweismitteln in Strafverfahren. Rund 110 Mitarbeiter arbeiten dort – sie erledigen pro Jahr etwa 14.000 Aufträge und untersuchen dabei im Schnitt 40.000 Gegenstände auf Spuren.