Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

Feste Heimstätte für jüdisches Leben

Datum 04.02.2019

Nach jahrelanger Suche hat die jüdische Gemeinde in Kiel nun ein neues Gebäude gefunden – unterstützt wurde sie dabei vom Land.

Das historische Haus in der Waitzstraße soll künftig als Synagoge und Gemeindezentrum dienen. "Die gemeinsamen Bemühungen von Jüdischer Gemeinde, Stadt und Land haben Früchte getragen. Ich bin sehr froh, dass wir gemeinsam eine gute Lösung finden konnten", sagte Finanzministerin Monika Heinold bei der Unterzeichnung des Mietvertrags. Es sei wichtig, dass das jüdische Gemeindeleben in Kiel wieder eine feste Heimstätte bekomme.

Jüdische Kultur bereichert die Gesellschaft

Heinold hatte als Vertreterin des Landes gemeinsam mit der Stadt Kiel und der Jüdischen Gemeinde an einem Runden Tisch über den neuen Standort beraten. "Ohne die jüdische Kultur wären wir alle sehr viel ärmer. Wir wollen jüdischem Leben in Schleswig-Holstein eine gute Grundlage bieten und ein lebendiges Gemeinwesen ermöglichen", sagte die Ministerin.

Land unterstützt auch finanziell

"Um der Gemeinde die Finanzierung der neuen Heimstätte zu ermöglichen, habe ich für das Land 50.000 Euro Investitionszuschuss aus IMPULS zugesagt", erklärte Heinold. 2019 sind insgesamt 500.000 Euro für Bau- und Sanierungsvorhaben der jüdischen Gemeinden eingeplant. Das Land hatte darüber hinaus 2018 einen "Vertrag zur Förderung des jüdischen Lebens in Schleswig-Holstein" mit den jüdischen Landesverbänden geschlossen und den institutionellen Zuschuss erhöht – von 500.000 auf 800.000 Euro.