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Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

HSH endgültig verkauft

Datum 28.11.2018

Hamburg und Schleswig-Holstein haben ihre Anteile an der HSH Nordbank endgültig abgegeben.

Blick auf die Fassade des Bankgebäudes Gebäude der HSH Nordbank (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Der Verkaufsprozess der HSH Nordbank ist beendet. © M. Staudt / grafikfoto.de

Der Verkauf der HSH Nordbank ist vollzogen: Die HSH Beteiligungs Management GmbH hat heute die von ihr gehaltenen Aktienanteile an der Bank (94,9 Prozent) an mehrere unabhängige Investoren übertragen. Der Kaufpreis beträgt rund eine Milliarde Euro. Käufer sind Cerberus Capital Management LP, J.C.Flowers &Co. LLC, GoldenTree Asset Management LP, Centaurus Capital LP sowie BAWAG P.S.K.

"Schlussstrich unter ein schmerzhaftes Kapitel"

Die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein beenden damit ihre mittelbare Beteiligung an der HSH Nordbank. Alle Rechte und Pflichten gehen an die neuen Eigentümer über. "Heute ziehen wir den Schlussstrich unter ein langes wie schmerzhaftes Kapitel", sagte Finanzministerin Monika Heinold. Durch eine verantwortungslose Expansionsstrategie und eine lange Kette von Fehlern sei aus einer kleinen Landesbank ein Milliardengrab geworden. "Den Preis dafür zahlen die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler sowie viele Beschäftigte der HSH Nordbank"

Auswirkungen auf die Länderhaushalte

Die Folgen der Beteiligung an der HSH Nordbank würden noch über eine lange Zeit die Haushalte von Hamburg und Schleswig-Holstein prägen, sagte Heinold: "Wenn wir die Einnahme aus dem Verkauf abziehen, schließen wir das Kapitel HSH Nordbank mit einem Verlust von 5,5 bis 7 Milliarden Euro für die Schleswig-Holsteinischen Steuerzahler ab. So ein Desaster darf sich nicht wiederholen."