Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

Begegnung mit Mensch und Natur

Datum 09.08.2018

Zum Abschluss ihrer Sommertour hat Finanzministerin Heinold Projekte zu Naturschutz und Jugendarbeit besucht.

Im echten Norden schlafen Feriengäste meist in Hotels oder Herbergen. Es gibt aber auch ein paar ganz spezielle Übernachtungsmöglichkeiten, wie den Schlafstrandkorb oder die "Heuherberge an der Travequelle". Letztere hat Finanzministerin Heinold im Rahmen ihrer Sommertour "Schleswig-Holstein in Bewegung" getestet. Beim Frühstück am nächsten Morgen sprach die Ministerin mit den Betreibern über ihre Erfahrungen mit dem Landesprogramm "Vertragsnaturschutz", einer Vereinbarung zwischen der Landesregierung und den Landwirten zum freiwilligen Naturschutz. "Damit hat das Land ein wichtiges Instrument für den Naturschutz geschaffen: Hand in Hand mit den Landwirten arbeiten wir gemeinsam daran, die Tier- und Pflanzenwelt bei uns in Schleswig-Holstein wieder vielfältiger zu gestalten", sagte Heinold.

Ein Meer aus Blüten

Im Anschluss an das Gespräch besichtigte die Ministerin eine von der Familie Saathoff angelegte Bienenwiese. Auf knapp 4,5 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche hat die Familie so für viele bedrohte Tiere und Pflanzen einen wichtigten Lebensraum geschaffen. Für den Ertragsausfall erhalten die Landwirte 750 Euro pro Hektar aus dem Vertragsnaturschutzprogramm vom Land. "Es ist ein toller Anblick vor einer mehrere Hektar großen Bienenwiese zu stehen", freute sich Finanzministerin Heinold.

Chance für junge Menschen

Eine Frau und ein junger Mann betrachten in einer Werkstatt einen Turm aus Aluminium. Monika Heinold informiert sich in der Ratzeburger Produktionsschule über die Arbeit der jungen Menschen. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Finanzministerin Heinold bewundert die Metallarbeiten der Jugendlichen in der Ratzeburger Produktionsschule. © Finanzministerium

Danach besuchte Heinold die "Produktionsschule Herzogtum Lauenburg Nord" in Ratzeburg. Hier warten und reparieren Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren, die bislang keinen Anschluss an den Arbeitsmarkt gefunden haben, kleine und große Segelflugzeuge. Dabei lernen sie Verantwortung zu übernehmen und selbstständig zu arbeiten. "Die Produktionsschule gibt jungen Menschen eine Chance, die es im Leben bislang nicht immer einfach hatten," erklärte die Ministerin. Ziel des Projektes sei es, praktische Fertigkeiten sowie Sozialkompetenzen zu vermitteln, damit den jungen Menschen anschließend der Übergang in den Arbeitsmarkt gelingt. Etwa 70 Schüler nehmen pro Jahr an dem Projekt teil, das mit rund 510.000 Euro aus dem Landesprogramm für Arbeit gefördert wird.

Herausragende Jugendarbeit

Eine Frau steht vor einer Gruppe Jugendlicher in Feuerwehrkleidung. In Lütjenburg besuchte die Ministerin die ansässige Jugendfeuerwehr. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)In Lütjenburg besuchte die Ministerin die ansässige Jugendfeuerwehr. © Finanzministerium

Zum Abschluss ihrer Sommertour besuchte Monika Heinold die Jugendfeuerwehr in Lütjenburg. Während vielen Feuerwehren im Land der Nachwuchs fehlt, ist dies hier ganz anders. Die Jugendfeuerwehr hat im vergangenem Jahr fünfzehn neue Mitglieder aufgenommen. Die Gruppe ist nun so groß, dass neue Interessenten auf einer Warteliste landen. "Mit ihrem Engagement setzen die Jugendlichen hier richtig was in Bewegung: Sie leisten wichtige Arbeit und sind Vorbild für andere", sagte die Ministerin. Als Bestätigung ihrer hervorragenden Arbeit hat die Lütjenburger Jugendfeuerwehr in diesem Jahr den Landesausscheid des internationalen Feuerwehrverbandes gewonnen. Bei diesem Wettbewerb treten die Mannschaften bei verschiedenen Feuerwehrhindernisübungen und diversen sportlichen Disziplinen gegeneinander an. Die Jugendlichen vertreten den echten Norden nun beim Bundeswettbewerb im September in Husum.

Spannende Erlebnisse auf der Sommerreise

Nach vier Tagen Sommerreise zog die Finanzministerin ein positives Fazit: "Sei es der autonom fahrende Traktor, der ehrenamtlich organisierte Bürgerbus oder das Engagement der Jugendlichen hier in der Jugendfeuerwehr: Wir bewegen Schleswig-Holstein und Schleswig-Holstein bewegt uns. Das ist ein ideales, kreatives Wechselverhältnis. Ich nehme von meiner Tour durch das Land viele innovative Ideen und Anregungen mit zurück nach Kiel – und werde sie weiter bewegen".