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Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

Impuls für die digitale Zukunft

Datum 30.05.2018

Die Landesregierung stellt in diesem Jahr 15 Millionen Euro bereit, um Schulen ans Glasfasernetz anzuschließen und mit schnellem Internet zu versorgen.

Eine Gruppe Menschen steht vor einem Loch im Boden In Bad Segeberg besuchte Finanzministerin Heinold das Städtische Gymnasium, das im Juni ans Glasfasernetz angeschlossen werden soll. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)In Bad Segeberg besuchte Finanzministerin Heinold das Städtische Gymnasium, das im Juni ans Glasfasernetz angeschlossen werden soll. © Finanzministerium

Elektronische Tafeln, Tablet-Computer, digitale Schulbücher – immer mehr Schulen im echten Norden machen sich auf in die digitale Zukunft. Grundvoraussetzung dafür ist ein leistungsfähiges Internet. 2018 stellt die Landesregierung mit dem Investitionsprogramm "Schulen ans Netz" dafür 15 Millionen Euro bereit. Am Städtischen Gymnasium in Bad Segeberg sowie an der Lauenburgischen Gelehrtenschule in Ratzeburg informierte sich Finanzministerin Monika Heinold nun über die Umsetzung. "Der Anschluss an das schnelle Internet ist eine zentrale Voraussetzung für einen modernen und zukunftsorientierten Unterricht. Wir setzen Impulse für die digitale Zukunft des Landes", sagte Heinold. Das Geld für "Schulen ans Netz" stammt aus dem Infrastrukturprogramm IMPULS, aus dem 2018 mehrere Digitalisierungsprojekte mit insgesamt 36 Millionen Euro gefördert werden.

Fit für die digitale Gesellschaft

"Schulen machen Kinder und Jugendliche fit für die digitale Gesellschaft", sagte Bildungsministerin Karin Prien. In der Auseinandersetzung mit digitalen Medien im Unterricht würden die Schülerinnen und Schüler den selbstbestimmten Umgang aber auch Chancen und Risiken kennenlernen. "Wir sorgen dafür, dass Schule 4.0 im ganzen Land bis zu den Inseln und Halligen ankommt." Ursprünglich waren für den Anschluss von Schulen und Verwaltungsstandorten an das Glasfasernetz für dieses Jahr rund neun Millionen Euro eingeplant. Nun stellt die Landesregierung noch einmal sechs Millionen Euro zur Verfügung, um die Verfahren weiter zu beschleunigen. "Es freut mich zu sehen, wie gut das Programm angenommen wird und wie schnell unsere Projektpartner in der Umsetzung sind", sagte Heinold.

Bedarfsgerecht und ressourcenschonend

Gleichzeitig zeige das Controlling der speziell für das IMPULS-Programm neu gegründeten Task-Force Wirkung, sagte Heinold. "So können wir den Mittelabfluss schnell und bedarfsgerecht steuern." Das Expertengremium bewertet alle Projekte, für die IMPULS-Mittel zur Verfügung stehen anhand einheitlicher Kriterien. So stellt das Finanzministerium sicher, dass bei der Umsetzung das bestmögliche Ergebnis erzielt wird – bei gleichzeitigem sparsamen Umgang mit den Geldern.

Eine Frau steht vor einem langen Tisch. An dem Tisch sitzen mehrere Jugendliche vor Computermonitoren. Mit Schülern der Lauenburgischen Gelehrtenschule in Ratzeburg sprach die Ministerin über die Vorzüge des digitalen Lernens. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Mit Schülern der Lauenburgischen Gelehrtenschule in Ratzeburg sprach die Ministerin über die Vorzüge des digitalen Lernens. © Finanzministerium

Glasfaser für die Schule

Am Städtischen Gymnasium in Bad Segeberg verlegt das Unternehmen 1&1 Versatel derzeit unterirdisch Glasfaserkabel. Finanzministerin Heinold informierte sich vor Ort über die Bauarbeiten, die im Juni abgeschlossen sein sollen.

In der Lauenburgischen Gelehrtenschule in Ratzeburg nahm die Ministerin persönlich den neuen Hochgeschwindigkeitsanschluss in Betrieb und sprach mit Schülern über die neuen Möglichkeiten des digitalen Unterrichts.

Bis 2020 ans schnelle Netz

Bis 2020 will der echte Norden 750 Schulen und Verwaltungsstandorte an ein leistungsfähiges, nur für die Verwaltung bestimmtes, Netzwerk anschließen. Durchschnittlich erhalten fünf bis zehn Schulen in der Woche Zugang zum schnellen Internet. Durch die Erhöhung der Mittel können nun bis Ende 2018 rund 300 Schulen und 70 Verwaltungsstandorte den Zugang zum Glasfasernetz erhalten.

308 Millionen Euro für die Infrastruktur

2015 hatte die Landesregierung das Infrastrukturprogramm IMPULS ins Leben gerufen. Ob Straßen, Krankenhäuser, Hochschulen oder Sportstätten: mit einem Finanzumfang von 2,8 Milliarden Euro ist IMPULS das Steuerungselement des Landes um die Infrastruktur zu sanieren und zu modernisieren. Allein für das Jahr 2018 stehen 308 Millionen Euro für mehr als 200 Vorhaben bereit.

Weitere Informationen:

Infrastrukturmodernisierungsprogramm für unser Land Schleswig-Holstein