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Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

„Erfolg ist messbar: Energetische Sanierung bedeutet Klimaschutz“: Finanzministerin Heinold informiert sich über Maßnahmen am Landgericht Lübeck und am Polizeirevier Rendsburg

Datum 31.01.2020

KIEL. Wie lassen sich etwa 75 t CO2 jährlich einsparen? Finanzministerin Monika Heinold informierte sich heute (31. Januar) über energetische Sanierungsmaßnahmen am Landgericht Lübeck und am Polizeirevier Rendsburg. Beide Landesliegenschaften wurden mit Mitteln aus dem Programm PROFI A finanziert. Mit rund 9,8 Mio. Euro werden derzeit die Fassade und die Gebäudehülle des Landgerichts Lübeck saniert. Bereits abgeschlossen sind die Arbeiten an Fassaden und Fenstern im Umfang von 1,6 Mio. Euro am Polizeirevier Rendsburg.

Finanzministerin Monika Heinold: „Erfolg ist messbar: Diese zwei Maßnahmen bringen so viel wie 7475 neu gepflanzte Bäume. Und das zeigt: Energetische Sanierung bedeutet Klimaschutz“. Deshalb will die Landesregierung den guten Haushaltsabschluss nutzen, um energetische Sanierungsmaßnahmen künftig aus dem IMPULS-Programm zu finanzieren.

Seit 2013 stellt das Land Mittel im Rahmen von PROFI A zur energetischen Sanierung von Landesgebäuden bereit. Inzwischen wurden rund 35 Mio. Euro investiert, weitere 34 Mio. Euro aus dem Haushaltsüberschuss 2019 sind für die nächsten Jahre eingeplant. Finanziert werden Investitionen in die energetische Optimierung von landeseigenen Gebäuden wie beispielsweise die Sanierung von Fenstern und Außenfassaden, die Erneuerung von Heizungsanlagen oder auch der Einbau von Warmwasserboilern. Dabei wird darauf geachtet, dass der Klimaeffekt möglichst hoch ist. So werden voraussichtlich in Lübeck die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) sogar um 30 Prozent unterschritten.

Neben dem positiven Klimaeffekt können mit den Maßnahmen die Betriebskosten dauerhaft gesenkt werden, was auch den Landeshaushalt strukturell entlastet. Beide Maßnahmen bringen eine Betriebskostenersparnis von ca. 19.000 Euro jährlich.

Finanzministerin Monika Heinold: „Mit diesem Programm der energetischen Sanierung wird messbar CO2 eingespart. Deshalb habe ich dafür geworben, dass es fortgesetzt und ergänzt wird. Geplant sind weitere 2 Mio. Euro für den Ausbau regenerativer Energien, beispielsweise für Photovoltaikanlagen auf unseren Landesliegenschaften“.

Landgericht Lübeck:

  • Baubeginn: 2017
  • Förderung PROFI A: 9,8 Mio. Euro (Baukosten 8,2 Mio. Euro und Baunebenkosten 1,6 Mio. Euro)
  • Maßnahmen:
    • Energetische Fassadensanierung, unter anderem Innendämmung der alten Fassade, Dämmung der neuen Fassade mit 18cm-Mineralwolle
    • Die Fassadenkonstruktion unterschreitet die Anforderungen der Energetischen Einsparverordnung (EnEV) um 30 Prozent.
    • Fenstersanierung, u. a. Austausch und Erneuerung der Fenster (alte Holzrahmenfenster sowie neue Holz-Alu-Elemente) mit Dreifachverglasung mit 1,0 W/(m²K) – Mindestanforderung der EnEV 1,3W/(m²K).
    • Auch die Verglasung unterschreitet die Anforderungen der Energetischen Einsparverordnung.
    • Voraussichtliche (errechnete) Gesamteinsparung: 51 t CO2 jährlich – um die eingesparte Menge CO2 zu kompensieren, wären 5100 Baumpflanzungen nötig

Polizeirevier Rendsburg:

  • Baubeginn: Juli 2017
  • Fertigstellung: Juli 2018
  • Förderung PROFI-A: 1,6 Mio. Euro (Baukosten 1,2 Mio. Euro und Baunebenkosten 0,4 Mio. Euro)
  • Maßnahmen:
    • Energetische Fassadensanierung, unter anderem Dämmung der neuen Fassade mit 18cm-Mineralwolle

Gesamteinsparung: 23,75 t CO2 jährlich – um die eingesparte Menge CO2 zu kompensieren, wären 2375 Baumpflanzungen nötig.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Svea Balzer und Dr. Magdalena Drywa
Düsternbrooker Weg 64, 24105 Kiel
Telefon 0431 988-3906 | Telefax 0431 988-616 3906 |
E-Mail: pressestelle@fimi.landsh.de |

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