Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Porträt
Jan Philipp Albrecht

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

Mehr Schutz für Naturparks

Datum 28.04.2022

Landesregierung fördert den Einsatz von Rangerinnen und Rangern

Umweltstaatssekretärin Dorit Kuhnt hat sich diese Woche im Naturpark Westensee über den geplanten Aufbau eines landesweiten Rangernetzwerkes informiert und die ersten Naturpark Rangerinnen und Ranger des Landes Schleswig-Holstein persönlich begrüßt.

Besucheransturm auf Naturräume

Viele Menschen genießen wieder vermehrt die Erholung in der Natur. Die stark ansteigenden Besucherzahlen in Schleswig-Holsteins Naherholungsgebieten wirken sich jedoch zum Teil auch nachteilig auf die betroffenen Gebiete aus. So meldeten die Naturparks zuletzt vermehrt Regelverstöße, die zur Beeinträchtigung sensibler Naturbereiche führen.

Ranger sollen Naturparks schützen und erlebbar machen

Als Reaktion auf die Hinweise der Naturparks hat das Umweltministerium in Schleswig-Holstein nun das Konzept der Naturpark Rangerinnnen und Ranger ins Leben gerufen.

"Durch die Präsenz geschulter Rangerinnen und Ranger können wir die Naturparks gezielt dabei unterstützen, die Naherholungsgebiete in Schleswig-Holstein zu schützen und noch besser erlebbar zu machen“, sagte Umweltstaatssekretärin Dorit Kuhnt.

Die verantwortlichen Rangerinnen und Ranger werden die Naturparkgebiete künftig gezielt betreuen und dazu beitragen, Besucherströme besser zu lenken. Darüber hinaus dienen sie als direkte Ansprechperson und Wissensvermittler. Auf diese Weise können die Besucherinnen und Besucher der Naturparks zum Beispiel über die Bedeutung von Wegegeboten, die Auswirkungen illegaler Müllentsorgung und die Störung von Lebensräumen seltener Arten aufgeklärt werden.

Aufbau eines landesweiten Rangernetzwerks

Mit Hilfe der Förderung des Landes kann fortan jeder Naturpark bis Ende 2023 jeweils einen Ranger oder eine Rangerin einsetzen. Die im Rahmen dieser Pilotphase gesammelten Erfahrungen sollen anschließend für den Aufbau eines landesweiten Rangernetzwerkes im Rahmen der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie des Landes genutzt werden.

Teilen: