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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Porträt
Jan Philipp Albrecht

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

Umweltminister Jan Philipp Albrecht besucht Eider-Treene-Sorge-Niederung

Datum 31.01.2022

Land entwickelt umfassende Strategie für die Zukunft der Niederungen.

Umweltminister Albrecht im Gespräch mit Kerstin Fuhrmann tellvertretende Geschäftsführerin des Eider-Treene-Verbandes. Niederungen Termin (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Umweltminister Albrecht im Gespräch mit der stellvertretenden Geschäftsführerin des Eider-Treene-Verbandes Kerstin Fuhrmann. © MELUND

Umweltminister Jan Philipp Albrecht besuchte heute das Schöpfwerk Sandschleuse in der Eider-Treene-Sorge-Niederung. Der Minister stand dabei in einem Gebiet, das sich unter dem sogenannten Normalhöhennull befindet.

Niederungen wie diese sind in Zeiten des Klimawandels stärker denn je von Starkregen und Hochwasser bedroht. Um sie als Lebens- und Wirtschaftsraum zu erhalten, muss künftig eine nachhaltige, wasserwirtschaftlich sinnvolle und finanziell abgesicherte Entwässerung organisiert werden“, sagte Albrecht im Rahmen seines Besuchs. 

Strategie für die Zukunft der Niederungen

Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) wird bis zum Jahr 2023 federführend eine langfristige Strategie für die Zukunft der Niederungen in Schleswig-Holstein entwickeln. Entsprechende Eckpunkte wurden bereits abteilungsübergreifend von Wasserwirtschaft, Klima- und Naturschutz sowie Landwirtschaft festgelegt.

Porträt

Die Zukunft der Niederungen ist eine der größten Herausforderung für Schleswig-Holstein

Jan Philipp Albrecht

Klimaschutz, Artenvielfalt und wirtschaftliche Chancen

Bei der Vernässung dieser Böden handelt es sich um biologischen Klimaschutz!“, sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht. Darüber hinaus stehen die Niederungen beim Thema Artenvielfalt und Gewässerschutz im Fokus und bieten etliche wirtschaftliche Chancen. So könne die landwirtschaftliche Nutzung nasser Moore zum Beispiel nachhaltige Baumaterialien liefern.

Schöpfwerk Sandschleuse ganzjährig in Betrieb

Das Einzugsgebiet des Schöpfwerks Sandschleuse erstreckt sich von den Ortschaften Christiansholm und Königshügel, über Kropp und Jagel bis nach Ascheffel und Neu Duvenstedt in den Hüttener Bergen sowie Büdelsdorf und Fockbek. Aufgrund hoher Wassermengen ist das Schöpfwerk Sandschleuse sowohl im Sommer- als auch im Winterhalbjahr ständig in Betrieb. Die zunehmende Flächenversiegelung auf der Geest sowie extreme Niederschlagsereignisse führen zunehmend zu höheren Wassermengen, die durch das Schöpfwerk bewältigt werden müssen.

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