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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Porträt
Jan Philipp Albrecht

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

Aufstallungspflicht in Dithmarschen

Datum 02.11.2021

Nach weiteren Funden von Geflügelpest gilt in teilen Schleswig-Holsteins die Aufstallungspflicht.

Nach weiteren bestätigten Fällen von Geflügelpest an der Westküste in Schleswig-Holstein hat der Kreis Dithmarschen eine allgemeine Aufstallungspflicht erteilt.Im Kreis Nordfriesland gilt ein Aufstallungsgebot in bestimmten Gebieten. 

Geflügelpest in kleiner Geflügelhaltung im Kreis Steinburg

Im Kreis Steinburg ist die Geflügelpest in einer kleinen Geflügelhaltung mit 16 Enten und Hühnern amtlich festgestellt worden.

Am Freitagabend wurde das Veterinäramt über auffällige Tierverluste in der Haltung informiert. Umgehend wurde eine Untersuchung der Tiere durchgeführt. Die entnommenen Proben wurden im Landeslabor in Neumünster untersucht und aviäre Influenza des Subtyps H5 nachgewiesen. Am Sonntag hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) eine Infektion mit dem Geflügelpestvirus des Subtyps H5N1 bestätigt.

Die rechtlich vorgeschriebene Tötung und fachgerechte Entsorgung aller verbliebenen Tiere der Geflügelhaltung ist erfolgt. Um den Ausbruchsbetrieb werden Sperrzonen eingerichtet, welche aus einer Schutzzone von mindestens drei und einer Überwachungszone von mindestens zehn Kilometern bestehen. In den Sperrzonen gelten bestimmte rechtlich vorgegebene Regelungen für Geflügelhaltungen. Diese umfassen u.a. ein Verbringungsverbot für lebendes Geflügel. Weitere Informationen werden vom Kreis Steinburg zur Verfügung gestellt und sind der Allgemeinverfügung des Kreises zu entnehmen.

Biosicherheitsmaßnahmen haben oberste Priorität

Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, verendete Wasser- und Greifvögel unverzüglich an die Behörden zu melden. Alle Geflügelhalterinnen und -halter sind zum Schutz ihrer Tiere aufgerufen, die Vorgaben der Veterinärämter einzuhalten und ihre betrieblichen Biosicherheitsmaßnahmen kritisch zu prüfen, wo nötig zu optimieren und konsequent umzusetzen. Es gilt den direkten und indirekten Kontakt von Hausgeflügel und Wildvögeln zu vermeiden.

Geflügelpest in Schleswig-Holstein

Die hochpathogene aviäre Influenza der Subtypen H5 und H7, auch Geflügelpest genannt, ist eine Tierseuche, die bei gehaltenen Vögeln und Wildvögeln nach teilweise schweren Krankheitsverläufen zu massenhaftem Verenden führen kann. Als natürliches Reservoir für Geflügelpestviren gelten Wildvögel, insbesondere Wasservögel, die den Erreger auch während des Vogelzugs über weite Strecken verbreiten können.

Weiterführende Informationen

Die Risikoeinschätzung des FLI

Informationen der Landesregierung

Informationen des FLI

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