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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Porträt
Jan Philipp Albrecht

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

Ideen für eine nachhaltige Zukunft

Datum 26.05.2021

In Kiel hat Staatssekretärin Dr. Dorit Kuhnt den mit 12.000 Euro dotierten Nachhaltigkeitspreis verliehen. Der erste Platz geht nach Großbarkau.

Nachhaltige Landwirtschaft und Jugendbildung – mit diesem Konzept belegt der Milchvieh-Betrieb von Bert und Kherstin Riecken aus Großbarkau den ersten Platz des Nachhaltigkeitspreises 2021. Die beiden betreiben ihren Hof in vierter Generation und verkaufen ihre Produkte im eigenen Hofladen. Außerdem laden sie regelmäßig Kinder und Jugendliche ein und zeigen ihnen etwa wie ein Kalb geboren und Gemüse geerntet wird.

Alltägliche Gewohnheiten überdenken

In Kiel überreichte Umweltstaatssekretärin Dr. Dorit Kuhnt die Auszeichnung an die Preisträger:innen des Nachhaltigkeits- sowie des Nachwuchs- und Bildungspreises. "Dass wir unsere Gewohnheiten im Alltag, im wirtschaftlichen Handeln, im Umgang mit der Natur und im gesellschaftlichen Miteinander überdenken und neu justieren müssen, merken wir in allen Lebensbereichen", sagte die Staatssekretärin. Dabei gelte es, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und soziale Gerechtigkeit gemeinsam zu denken. "Nur, wenn wir all das zusammenbringen, können wir unser Leben zukunftsfähig gestalten." Die ausgezeichneten Unternehmen und Projekte hätten das verstanden, betonte Kuhnt. "Ich bin begeistert von der Qualität und der vielfältigen Herangehensweise der Bewerberinnen und Bewerber."

Auszeichnung für nachhaltige Projekte

Erstmals vergeben wurde der Preis im Jahre 2009 – damals noch als "Umweltpreis". Seither werden alle zwei Jahre innovative Ideen, Konzepte und Projekte aus Schleswig-Holstein geehrt, die die Aspekte der Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und sozialen Gerechtigkeit in vorbildlicher Weise vereinen und zum Nachahmen anregen. Allein in diesem Jahr haben 44 Bewerber:innen mit ihren vielfältigen Projekten an dem Wettbewerb teilgenommen.

Die Jury setzt sich aus Vertreter:innen von Verbänden und Institutionen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kirche, Kommunen sowie Natur- und Umweltschutz zusammen. Ausgerichtet wird der Nachhaltigkeitspreis vom Umweltministerium. Kooperationspartner sind die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein und die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), sowie die kirchlichen Bildungszentren für nachhaltige Entwicklung Haus am Schüberg (Ammersbek) und Christian-Jensen-Kolleg (Breklum). Erstmals als Partner dabei ist dieses Jahr das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH), das einen Bildungspreis in Höhe von 1.000 Euro vergibt.

Preisträger:innen des Nachhaltigkeitspreises

Es gibt viele Möglichkeiten, etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Mit dem Nachhaltigkeitspreis würdigt das Land Projekte, die verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit miteinander kombinieren. Bildung für nachhaltige Entwicklung, schonende Landbewirtschaftung, soziale Teilhabe und innovatives Wirtschaften sind nur einige der Facetten, mit denen die Preisträger:innen die Jury überzeugt haben.

Zu den Preisträger:innen

Zu Besuch beim 1. Platz des Nachhaltigkeitspreises

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