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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Porträt
Jan Philipp Albrecht

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

Weiterer Schritt hin zur Energiewende

Datum 12.04.2019

Der Bundesrat hat grünes Licht für das Gesetz zum schnelleren Ausbau der Höchstspannungstrassen gegeben.

Sie gelten als "Hauptschlagadern" der Energiewende in Deutschland: die künftigen Hochspannungstrassen. Spätestens ab 2025 sollen diese unter anderem grünen Windstrom aus dem echten Norden nach Süddeutschland leiten. Damit der länderübergreifende Ausbau nun schneller, aber dennoch auch rechtssicher und umweltverträglich geschieht, hat der Bundesrat dem Netzausbaubeschleunigungsgesetz mehrheitlich zugestimmt.

Weitere Anstrengungen notwendig

"Damit aber sei die Arbeit aber nicht getan", ergänzte Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht. Die Bundesregierung müsse in den nächsten Monaten weitere Anstrengungen unternehmen. Vor allem bei der Netzoptimierung oder der Digitalisierung der Stromnetze brauche es Fortschritte, damit auch vorhandene Stromnetze besser genutzt werden können.

Initiative erfolgreich

Aufgrund eines Antrags von Schleswig-Holstein zur Anrufung des Vermittlungsausschusses hat die Bundesregierung zugesichert, dass die Produktion von Wasserstoff auch zukünftig von den Netzentgelten befreit bleibt. Damit bleibt die Produktion von Wasserstoff aus regenerativer Energie weiterhin wirtschaftlich interessant.

Stromüberschüsse sinvoll nutzen

Umweltminister Albrecht forderte die Bundesregierung außerdem auf, ein modernes Förderkonzept zur Nutzung von Stromüberschüssen zu erarbeiten. "Wir hoffen, dass die Bundesregierung unsere Vorschläge zu einer Reform der Abgaben im Energiebereich zügig aufgreift, um so die Benachteiligung von Erneuerbaren Energien gegenüber fossilen Energieträgern zu beseitigen."

Schleswig-Holstein bringt Erfahrung ein

Ziel müsse es sein, Windkraftanlagen bei Netzengpässen nicht auszuschalten, sondern den Strom für Elektroautos oder die Wärmeerzeugung zu nutzen. Schleswig-Holstein werde seine Erfahrungen im Bereich der Sektorenkopplung und der CO2-Bepreisung in den anstehenden Diskussionsprozess einbringen, sicherte Albrecht zu.

Mehr Informationen

Ausführlicher Bericht zur 967. Sitzung des Bundesrates: Schleswig-Holstein im Bundesrat