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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Porträt
Jan Philipp Albrecht

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

"Rundum gewappnet"

Datum 16.05.2018

Neun Millionen Euro hat das Land in den Neubau des Landeslabors in Neumünster investiert – das hat sich gelohnt.

Vier Personen stehen vor einem Gebäude. Ein Mann reicht einer Frau einen überdimensionalen Schlüssel. Auf einer Stellwand hinter ihnen lächeln zwei Angestellte des Landeslabors, daneben die Aufschrift "Analytisch. Landeslabor". Symbolische Schlüsselübergabe: Umweltminister Robert Habeck (v.l.), Landeslabor-Direktorin Katrin Lütjen, Verbraucherschutzministerin Dr. Sütterlin-Waack und GMSH-Geschäftsführer Dr. Frank Eisoldt. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Symbolische Schlüsselübergabe: Umweltminister Robert Habeck (v.l.), Landeslabor-Direktorin Katrin Lütjen, Verbraucherschutzministerin Dr. Sütterlin-Waack und GMSH-Geschäftsführer Dr. Frank Eisoldt. © Umweltministerium

620 Quadratmeter, zwei Stockwerke und vier Laboreinheiten – alles für den Verbraucherschutz. Denn nachdem 2011 die letzte Außenstelle des Landeslabors in Lübeck geschlossen worden war, waren die rund 200 Angestellten des Landeslabors in Neumünster enger zusammengerückt. Mit dem Neubau steht den Mitarbeitern nun ein zusätzlicher Labor- und Bürotrakt zur Verfügung. Hier sollen in Zukunft Labortechniker, Lebensmittelchemiker, Tierärzte und Ingenieure Lebensmittel und Fleischprodukte auf ihre Unbedenklichkeit testen, Wasserproben auf Verunreinigungen untersuchen und Tierseuchen diagnostizieren.

Zur feierlichen Schlüsselübergabe waren auch Umweltminister Robert Habeck und Verbraucherschutzministerin Sabine Sütterlin-Waack gekommen. Mit dem Neubau und der Sanierung werde der Verbraucher- und Umweltschutz gestärkt, sagte Habeck: "Gerade in Zeiten von Geflügel- und Afrikanischer Schweinepest ist es besonders wichtig, auf eine moderne Forschungsinfrastruktur zugreifen zu können."

Tragende Säule des Verbraucherschutzes

Neun Millionen Euro hatte das Land in den Neubau, die Sanierung der Häuser 3 und 5 sowie in neue Außenanlagen investiert. "Wir werden auch weiterhin in neue Techniken und Analysegeräte investieren", sagte Sütterlin-Waack und betonte, Lebensmittelsicherheit sei eine tragende Säule des Verbraucherschutzes.

Mit moderner Technik gegen Tierseuchen

Die Direktorin des Landeslabors, Katrin Lütjen, nahm den symbolischen Schlüssel von GMSH-Geschäftsführer Frank Eisoldt entgegen. Mit dem Neubau präsentiere sich das Landeslabor nunmehr "als zukunftsfähige und dynamische Gesamteinheit", sagte Lütjen. Die Labore seien auf dem neuesten Stand der Technik und auch finanziell habe das Land die Einrichtung weiter gestärkt. "Unsere Vor-Ort-Experten sind nun rundum gewappnet, um zukünftig auftretende Tierseuchen effizient angehen zu können."

Tag der offenen Tür

Anlässlich der Fertigstellung öffnet das Landeslabor seine Türen für die Öffentlichkeit. Am 9. Juni 2018 können die Besucher zwischen 12 und 16 Uhr einen Blick hinter die Kulissen werfen – etwa bei Laborführungen und Vorträgen. Auch ein Kinderprogramm wird angeboten. Hobbygärtner können ein Stück ihres Bodens mitbringen und auf seine Beschaffenheit prüfen lassen. Alle Einnahmen werden des Tages werden an die örtlichen Tafeln gespendet.