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Geflügelpest im Süden

Staatskanzlei

Geflügelpest im Süden

Datum 17.03.2017

Seit März wurden 16 infizierte Vögel in Ostholstein, Segeberg, Plön, Dithmarschen und der Stadt Lübeck gefunden.

Zwei Untertypen des Geflügelpestvirus grassieren aktuell in Schleswig-Holstein: H5N8 und H5N5. Seit Anfang März wurden die Erreger bei 16 Wildvögeln festgestellt. Betroffen sind die Kreise Ostholstein, Segeberg, Plön, Dithmarschen und die Stadt Lübeck.

Virusdruck bleibt hoch

Die Kreise und die Stadt richteten Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete um die Fundorte der infizierten Vögel ein. Seit Ausbruch der Tierseuche im November 2016 gab es damit in Schleswig-Holstein 171 Fälle bei Wildvögeln.

Der Virusdruck im Norden bleibt hoch. Die Stallpflicht und strenge Biosicherheitsvorkehrungen für die Betriebe gelten darum landesweit fort.

Stabilisierung erwartet

Ab dem Frühjahr erwartet das Landwirtschaftsministerium eine Stabilisierung der Situation. Mit Ende des Spätwintervogelzuges, zunehmenden Temperaturen und der höheren UV-Strahlung wird der Infektionsdruck voraussichtlich nachlassen. Für diese Situation hat das Land bereits die Vorkehrungen für einen risikobasierten Teilausstieg aus der landesweiten Stallpflicht geschaffen.

Themenseite zur Geflügelpest

Eine aktuelle Karte der betroffenen Gebiete und weiterführende Informationen finden Sie auf der Themenseite zur Geflügelpest.

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