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Land fördert Elektromobilität

Staatskanzlei

Land fördert Elektromobilität

Datum 17.05.2016

Mit bis zu 250.000 Euro will Schleswig-Holstein den Bau von Ladesäulen für Elektroautos fördern.

Ein Elektroauto tankt Strom an einer Ladesäule Ladesäule vor dem Umweltministerium (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Das Land will die E-Mobilität weiter voranbringen: Eine Ladesäule vor dem schleswig-holsteinischen Umweltministerium. © Sönke Wendland / Umweltministerium

Schleswig-Holstein will die Ladesäulen-Infrastruktur für Elektroautos im Land weiter verbessern. Dafür stellen das Energiewendeministerium und die gemeinnützige Gesellschaft für Energie und Klimaschutz (EKSH) insgesamt 250.000 Euro für ein neues Zuschussprogramm bereit, dass die Kommunen beim Ausbau unterstützen wird.

Infrastruktur verbessern

"E-Mobilität ist einer der Schlüssel für die notwendige Verkehrswende. Sie kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie mit der nötigen Infrastruktur einhergeht. Deshalb muss auch neben der beabsichtigten Förderung von Elektroautos durch die Bundesregierung der Ladesäulenausbau im eigenen Land vorangetrieben werden", sagte Minister Robert Habeck bei der Bekanntgabe des Programms.

Das Interesse an der Elektromobilität sei auch in Schleswig-Holstein groß. Die noch lückenhafte Ladesäulen-Infrastruktur sei der Hauptgrund für eine noch zu geringe Nachfrage nach E-Autos. Das Programm könne hierfür einen wichtigen Impuls geben.

Ladesäulen in Städten und Gemeinden

Vorgesehen ist ein Investitionszuschuss von 5.000 Euro pro Ladesäule, das entspricht etwa der Hälfte der Kosten. Antragsberechtigt sind Städte und Gemeinden, die laut der Studie "Elektromobilität in Schleswig-Holstein" großes Potenzial zur Errichtung von Ladeinfrastruktur haben, oder die ein eigenes Konzept zur Errichtung von Ladesäulen vorweisen können.

Im Herbst 2015 hat das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) in Berlin die Studie "Elektromobilität in Schleswig-Holstein: Nachfragepotenziale und Realisierungsoptionen" veröffentlicht, in der 100 sogenannte Makrostandorte benannt werden, die für den Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur besonders geeignet sind.

Antragstellung

Anträge können ab Anfang Juni 2016 bei der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz in Kiel gestellt werden. Für eine Förderung kommen öffentlich zugängliche Ladesäulen mit mindestens 22 Kilowatt Ladeleistung in Frage.