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Ausgezeichnetes Fledermausprojekt

Staatskanzlei

Ausgezeichnetes Fledermausprojekt

Datum 11.05.2016

Umweltminister Robert Habeck hat in Wittenborn ein Schutzprojekt für Fledermäuse prämiert.

Bechsteinfledermäuse im Kasten Fledermaus: Bechsteinfledermäuse im Kasten (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Fledermäuse finden in dem neuen Forschungszemtrum auf vier Etagen unterschiedliche klimatische Bedingungen vor. © NABU

Im Naturschutzgebiet Wittenborner Heide (Kreis Segeberg) wurde ein leerstehendes Gebäude zur Fledermausforschungsstation umgebaut. Umweltminister Robert Habeck hat das Projekt nun als UN-Dekadeprojekt ausgezeichnet.

Neues Naturschutzgebiet dank Bundeswehrabzug

Erst im vergangenen Monat hatte Umweltminister Habeck eine Verordnung unterzeichnet, mit der die Wittenborner Heide zu einem neuen Naturschutzgebiet wurde. Es umfasst den größten Teil eines ehemaligen Bundeswehrübungsplatzes.

Mitarbeiter des zuständigen Bundesforstbetriebes Trave verzichteten auf den ursprünglich geplanten Rückbau des leerstehenden Gebäudes auf dem Übungsplatz, weil sie Potenzial für eine Fledermausunterkunft vermuteten. Gemeinsam mit Experten vom Fledermauszentrum Bad Segeberg und der Faunistisch-Ökologischen Arbeitsgemeinschaft (FÖAG) wurden auf vier Etagen unterschiedliche klimatische Bedingungen hergerichtet. Finanziert wurde die Herrichtung von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Segeberg. Nun sollen verschiedene Möglichkeiten zur Schaffung künstlicher Sommer- und Winterquatiere auf ihre Effizienz hin untersucht werden.

Umweltminister Habeck bei der Prämierung eines Fledermausprojekts in Wittenborn Umweltminister Habeck bei der Prämierung eines Fledermausprojekts in Wittenborn (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Umweltminister Habeck (l.) dankte in Wittenborn den engagierten Mitarbeitern. © MELUR

Lob für engagierte Mitarbeiter

Umweltminister Habeck lobte die Arbeit der Projektpartner. Er sagte: "Die Geschichte dieses Projektes zeigt, dass effektiver Artenschutz häufig ein Verdienst von einzelnen, engagierten und kenntnisreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist. Ihnen gilt mein besonderer Dank."