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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Porträt
Jan Philipp Albrecht

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

Umweltminister Jan Philipp Albrecht kündigt Programm zum biologischen Klimaschutz an

"Wir wollen beim Klimaschutz bundesweit weiterhin Vorreiter sein. Dafür entwickeln wir neue Programme und Fördermaßnahmen. Wer jetzt nicht aktiv und ambitioniert handelt, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt."
Datum 22.01.2020

KIEL. Energiewende- und Umweltminister Jan Philipp Albrecht hat die klimapolitischen Ambitionen der Landesregierung verdeutlicht und unter anderem ein biologisches Klimaschutzprogramm angekündigt. "Wir wollen beim Klimaschutz bundesweit weiterhin Vorreiter sein. Dafür entwickeln wir neue Programme und Fördermaßnahmen. Wer jetzt nicht aktiv und ambitioniert handelt, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt", sagte Albrecht heute in seiner Rede vor dem Schleswig-Holsteinischen Landtag.

Der Minister kündigte ein Programm zum biologischen Klimaschutz an. Es baut auf dem bereits vorhandenen Moorschutzprogramm auf und wird als weitere Schwerpunkte die Neuwaldbildung, Maßnahmen zum klimaoptimierten Umbau bestehender Wälder und die Förderung natürlicher Moorwälder in den Fokus nehmen. Mittel für eine Anschubfinanzierung stehen bereits dieses Jahr zur Verfügung. Darüber hinaus werden sowohl neue Finanzierungsmöglichkeiten geprüft als auch bestehende EU- und Bundes-Förderprogramme genutzt. "Der biologische Klimaschutz leistet einen immens wichtigen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen und zum Erhalt der Kohlenstoffvorräte und damit zum Klimaschutz. Indem wir die einzelnen Schutzelemente stärker miteinander verzahnen, schnüren wir ein starkes Gesamtpaket", sagte Albrecht.

Der Minister verwies zudem auf ein Förderprogramm, das Bürgerinnen und Bürger möglichst einfach und unbürokratisch für Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen begeistern soll – etwa beim Kauf einer Ladebox für Elektro-Autos oder eines Speichers für Erneuerbare Energien im eigenen Haus oder bei Regenwasser-Zisternen oder Photovoltaikanlagen an Balkonen. "Dabei steht die Idee im Vordergrund, dass jeder für sich etwas für den Klimaschutz tun kann", sagte Albrecht. Das Programm soll im Frühjahr dieses Jahres starten.

Ebenfalls noch im ersten Quartal des Jahres sollen die von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH) beim Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung beauftragten integrierten Klimaschutz- und Energiewendeszenarien veröffentlicht werden. Entwickelt werden zwei Szenarien: Im Basisszenario soll eine Treibhausgasminderung um 80 Prozent bis 2050 erreicht werden, ein zweites Szenario ist auf die Treibhausgasminderung um 95 Prozent bis 2050 orientiert. "Diese Szenarien werden Startpunkt einer Diskussion über die Weiterentwicklung der Klimaschutzpolitik Schleswig-Holstein sein. Es geht darum, Maßnahmen zu prüfen und weiter zu entwickeln, um unsere ambitionierten klimapolitischen Ziele zu erreichen", sagte Albrecht.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Patrick Tiede, Joschka Touré, Julia Marre | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung | Mercatorstraße 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7044 | E-Mail: pressestelle@melund.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.melund.schleswig-holstein.de

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