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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Porträt
Jan Philipp Albrecht

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

Landesregierung verleiht Digitalisierungspreis "Best of Digitales.SH"

Digitalisierungsminister Jan Philipp Albrecht: "Schleswig-Holstein ist ein Land voller digitaler Ideen."
Datum 11.09.2019

KIEL. Für ihre innovativen Projekte und Ideen rund um das Thema Digitalisierung sind mehrere Unternehmen aus Schleswig-Holstein mit dem Preis "Best of Digitales.SH" ausgezeichnet worden. Insgesamt wurde ein Preisgeld von 70.000 Euro verliehen. Digitalisierungsminister Jan Philipp Albrecht und Staatssekretärin Kristina Herbst überreichten die Preise heute (11. September) in Kiel. "Schleswig-Holstein ist ein Land voller digitaler Ideen. Ich freue mich die Preisträgerinnen und Preisträgern mit dieser Auszeichnung entsprechend zu würdigen. Wir geben den innovativen Projekten aus Schleswig-Holstein die Bühne, die sie verdient haben" sagte Digitalisierungsminister Jan Philipp Albrecht.

Auch Innenstaatssekretärin Kristina Herbst – zuständig für die ländlichen Räume - zeigte sich von der Fülle an Ideen, die die Digitalisierung im Land bereithält, begeistert und ergänzte: "Digitalisierung ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Bereiche unserer Gesellschaft betrifft". Das zeige sich an der bunten Vielfalt der Themen: Vom nachhaltigen Online-Marktplatz über die Optimierung von Personaleinsatzplanungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) bis hin zur flexibel steuerbaren Straßenbeleuchtung im ländlichen Raum. "Besonders freut mich natürlich, dass der ländliche Raum Heimat und Ursprung für viele spannende, digitale Projekte ist", ergänzte die Staatssekretärin.

Der Preis wird in den Kategorien Digitalisierung in der Logistik und Digitalisierung im ländlichen Raum verliehen. Insgesamt 20 Bewerbungen waren im Rennen. "Die Bewerbungen und preisgekrönten Projekte zeigen, dass sich in Schleswig-Holstein viel bewegt", freute sich Minister Jan Philipp Albrecht.

Der Digitalisierungspreis wird jährlich vergeben. Die mit zwei Preiskategorien verbundenen Themen werden durch das Digitalisierungskabinett festgelegt und orientieren sich an den Schwerpunktthemen des Digitalisierungsprogramms. In den Preiskategorien ist jeweils der 1. Platz ist mit 20.000 Euro, der 2. Platz mit 10.000 Euro und der 3. Platz mit 5.000 Euro Preisgeld dotiert. Das Digitalisierungskabinett hat auf Vorschlag eines Auswahlgremiums die Siegerinnen und Sieger ausgewählt:

Preiskategorie I: Digitalisierung in der Logistik

1. Platz: EinStückLand GmbH, Kayhude

Unterstützung regionaler, landwirtschaftlicher Betriebe in der Vermarktung über das Internet. Über den Online-Marktplatz werden Landwirtinnen und Landwirte mit Kundinnen und Kunden in ganz Deutschland verbunden. Die Tiere werden erst dann geschlachtet, wenn das komplette Tier über den Marktplatz vermarktet ist. 

2. Platz: meteolytix GmbH, Kiel

Die meteolytix GmbH hat gemeinsam mit den Projektpartnerinnen FH Kiel und Bäckerei Günther eine Personaleinsatzplanung entwickelt, welche auf Basis von mit künstlicher Intelligenz erstellter, wetterbasierter Umsatzprognosen basiert.

3. Platz: Chefs Culinar GmbH & Co. KG, Kiel

Ziel des eingereichten Projekts ist es, die Dokumentation der Warenauslieferung zu digitalisieren, um sie intern, wie auch für Kund*innen digital (u.a. per E-Mail) automatisch zur Verfügung zu stellen. Daneben wurden auch Dokumente für die Fahrer*innen (z.B. Tourenplan) komplett digitalisiert.

Preiskategorie II: Digitalisierung im ländlichen Raum

1. Platz: Sourceboat GmbH & Co. KG, Löwenstedt

Mit Knoop (plattdeutsch für Knopf) haben Gemeinden und Kommunen die Möglichkeit, ihre Straßenbeleuchtung technisch so anzupassen, dass sie bedarfsgerecht von Bürgerinnen und Bürgern per App gesteuert werden kann.

2. Platz: CoWorkLand eG, Kiel

Die CoWorkLand-Genossenschaft hat sich zum Ziel gesetzt, ein Netzwerk aus selbständigen Coworking-Spaces auf dem Land aufzubauen. Es soll Gründerinnen und Gründern beispielsweise in der Vermarktung und der Fördermittelakquise unterstützen. Zudem möchte CoWorkLand flexible Arbeitsformen fördern. Coworking-Spaces im ländlichen Raum, verbunden durch digitale Netze und Kollaborations-Tools, sind ein zentrales Mittel dazu.

3. Platz: #RegionalDigital GbR, Kiel

Die #RegionalDigital GbR hat eine nachnutzbare Open-Source-Software zur partizipativen Gestaltung eines digitalen kommunalen Kulturraumes, zur Aufbereitung historischer Informationen und Bereitstellung von Daten zur Nachnutzbarkeit entwickelt. Mit ihr soll zudem der intergenerationelle Austausch, die Auseinandersetzung mit digitalen Techniken und das Interesse an Lokal-, Regional- und Landesgeschichte gefördert werden.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Patrick Tiede und Joschka Touré | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung | Mercatorstraße 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7044 | E-Mail: pressestelle@melund.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.melund.schleswig-holstein.de

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