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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Porträt
Jan Philipp Albrecht

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

Radonvorsorge: Landesregierung setzt Informationsarbeit fort

Datum 25.09.2018

KIEL. Die schleswig-holsteinische Landesregierung setzt ihre Informationsarbeit zum Thema Radon fort. Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND), das auch für den Strahlenschutz zuständig ist, informiert heute (25. September 2018) in Kiel Angehörige der schleswig-holsteinischen kommunalen Landesverbände über die Grundlagen, die Risiken und den Umgang mit Radon.

Welche Risiken mit dem Einatmen hoher Radonkonzentrationen verbunden sind und wie man diesen Risiken entgegenwirken kann, darüber gibt die schleswig-holsteinische Landesregierung schon seit einiger Zeit Auskunft. Das Ministerium unterrichtet im Internet und außerdem kurzgefasst in einer Broschüre, die auf dem Postwege bestellt werden kann. Fragen können an die Radonberatungsstelle des Landes gestellt werden. Das MELUND informiert aber auch gezielt. Ein Anfang wurde gemacht, indem den Kreisverwaltungen des Landes Schleswig-Holstein bereits 2016 das Angebot gemacht wurde, in deren Räumlichkeiten Kurzzeit-Radonmessungen durchzuführen.  

Im Rahmen der Informationsveranstaltung am 25. September wird unter anderem über die Grundlagen zum Thema natürliche und künstliche Radioaktivität sowie die durch Radonexposition verursachten Gesundheitsrisiken informiert. Neben Informationen zu den Grundlagen des Strahlenschutzes wird zudem über Messtechniken und Messungen und Schleswig-Holstein informiert.

Ansprechpartner für Radonvorsorge in Schleswig-Holstein:

Kontakt

Radonberatungsstelle des Landes Schleswig-Holstein
Telefon: 0431 988-5530

Hintergrund:

Im Juli 2017 wurde das neue Strahlenschutzgesetz im Bundesgesetzblatt verkündet. Dieses Gesetz enthält u.a. auch umfangreiche Regelungen zur Radonvorsorge. Neben umfangreichen Informationsaufgaben kommt auf jedes einzelne Bundesland auch die Pflicht zu, spätestens bis Ende 2020 in Zusammenarbeit mit dem Bund zu ermitteln, wo ggf. aufgrund der örtlichen geologischen Gegebenheiten Radonvorsorgegebiete auszuweisen sind. In Schleswig-Holstein ist es im Gegensatz zu manchen anderen Bundesländern zwar nicht sehr wahrscheinlich, dass Radonvorsorgegebiete ausgewiesen werden müssen. Dort wo dies aber der Fall ist, ergeben sich auch Konsequenzen, z.B. für Arbeitgeber, Bauwillige, kommunale Bauämter oder Architektenbüros.

Radon und seine Folgeprodukte sind Teil der natürlichen Strahlenbelastung, die seit jeher auf den Menschen einwirkt. Radon ist ein natürliches radioaktives Edelgas, das geruch-, geschmack- und farblos ist. Aus dem Baugrund kann Radon ins Freie und auch in Gebäude gelangen. Die Möglichkeiten effektiver Radonvorsorge haben sich in jüngerer Zeit deutlich erweitert, so dass der Bundesgesetzgeber entsprechende Maßnahmen nun auch gesetzlich vorsieht.

Medien-Information vom 25. September 2018 zum Herunterladen (PDF 63KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Verantwortlich für diesen Pressetext: Joschka Knuth | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung | Mercatorstraße 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7201| E-Mail: pressestelle@melund.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/melund

 

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