Landesportal Schleswig-Holstein

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Straßen

© M. Staudt / grafikfoto.de

Um auch den künftigen Verkehrsanforderungen gerecht zu werden, ist es erforderlich das bestehende Straßennetz gut zu erhalten und bedarfsgerecht weiter auszubauen.

Mobilität ist die Grundlage für Wachstum und Beschäftigung und ein entscheidender Faktor für den Standort Schleswig-Holsteins. Das Verkehrsaufkommen steigt immer weiter an. Prognosen gehen davon aus, dass die Verkehrsmengen insbesondere im Güterverkehr in den kommenden Jahren weiter zunehmen werden. Das stellt auch die Straßen vor eine Belastungsprobe. Gerade im Hinblick auf Schleswig-Holsteins Rolle als Verkehrsdrehscheibe zwischen Skandinavien und Kontinentaleuropa ist eine intakte Straßeninfrastruktur unverzichtbar.

Aufgaben des Landes

Das Land ist für die Bundes- und Landesstraßen sowie für die Kreisstraßen einiger Kreise zuständig. Das Verkehrsministerium legt die Leitlinien und die Finanzierung für die Straßenbauprojekte fest und stimmt Bau und Sanierung von Bundesstraßen mit dem Bund ab – hier ist das Land in Auftragsverwaltung für den Bund unterwegs. Das operative Geschäft übernimmt der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV.SH). Die Aufgabenpalette reicht von Planung und Neubau von Straßen bis zu Sanierungen, Gehölzpflege und Winterdienst.

Weitere Informationen und eine Übersicht über die wichtigsten Straßenbauprojekte finden Sie hier: Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein

Autobahn GmbH und DEGES

Am 1. Januar 2021 hat die Autobahn GmbH des Bundes sämtliche Aufgaben für alle Bundesautobahnen übernommen – das heißt Planung, Bau, Betrieb, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung. Bereits seit Anfang 2020 war die Autobahn GmbH, Niederlassung Nord, im Pilotbetrieb für Planung und Bau der Autobahnen für die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg zuständig.

Hinweis

Alle aktuellen Informationen finden Sie hier:

Niederlassung Nord der Autobahn GmbH

DEGES

Die Projektmanagementgesellschaft Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) wurde vom Land Schleswig-Holstein bereits mit Planung und Bau einiger Autobahnprojekte wie der Rader Hochbrücke, dem Neubau der A 20, dem Ausbau der A 23 zwischen Tornesch und Hamburg und der A 1 im Zuge der Fehmarnbeltquerung beauftragt. Seit 1. Januar 2021 führt sie diese Projekte nunmehr im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes unverändert eigenständig und verantwortlich weiter.

Doch das Land arbeitet bei einigen großen Projekten weiterhin mit der DEGES zusammen. Dazu gehört zum Beispiel der vierstreifige Ausbau der B 207 im Zuge der Festen Fehmarnbeltquerung inklusive neuer Fehmarnsundquerung.

Fernstraßenprojekte

Zu den wichtigsten Straßenneu- und ausbauprojekten in Schleswig-Holstein, die nun von Autobahn GmbH und DEGES betreut werden, gehören:

  • der Weiterbau der A 20
  • der vierstreifige Ausbau der B 404 zur A 21
  • der sechsstreifige Ausbau der A 23 zwischen Tornesch und Hamburg
  • der sechsstreifige Ausbau der A 7 zwischen dem Autobahnkreuz Rendsburg und der Anschlussstelle Rendsburg/Büdelsdorf inklusive dem Ersatzbauwerk Rader Hochbrücke
  • die Feste Fehmarnbeltquerung im Zuge der A 1

Dokumente

Luftbild einer großen Brücke, die über einen Kanal führt. © LBV SH

Ra­der Hoch­brücke

Bis zum Jahr 2026 muss die Rader Hochbrücke durch ein neues Querungsbauwerk für den Nord-Ostsee-Kanal ersetzt werden.

Straßenbau A20 © M. Staudt / grafikfoto.de

Neu­bau der A 20

Mit der A 20 wird die noch fehlende leistungsfähige Ost-West-Verbindung im Norden Deutschlands geschaffen.

Autobahnbaustelle: linksseitig mit Verkehr, rechtsseitig Arbeiten an der Fahrbahndecke © Verkehrsministerium

A 21 - Aus­bau der B 404

Der vierstreifige Ausbau der B 404 zur A 21 als zweite leistungsstarke Nord-Süd-Achse neben der A 7 besondere Priorität.

Störbrücke im Endzustand von Felderseite aus betrachtet © LBV-SH

Aus­bau der A 23

Wegen des hohen Verkehrsaufkommens soll die A 23 zwischen Tornesch und Hamburg sechsspurig ausgebaut werden.

Tunnelportal der Festen Fehmarnbeltquerung (Grafik) © Femern A/S

Fes­te Feh­marn­belt­que­rung

Den Tunnel baut Dänemark, für die Straßenanbindung auf deutscher Seite ist jedoch das Land zuständig.

Kommunaler Strassenbau © M. Staudt / grafikfoto.de

Kom­mu­na­ler
Stra­ßen­bau

Der Erhalt und bedarfsgerechte Ausbau des Verkehrsnetzes bedarf in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein zukunftsorientierter Investitionen.

Weitere Informationen

Schleswig-Holstein hat ein leistungsfähiges Straßennetz. Heute steht ein überwiegend in Nord-Süd-Richtung verlaufendes Autobahnnetz zur besseren Verkehrsanbindung Schleswig-Holsteins an das nationale sowie internationale Autobahnnetz und zur Erschließung des Landes zur Verfügung.

Der Bundesverkehrswegeplan – kurz BVWP – ist die Gesamtstrategie für die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur des Bundes. Er wird alle 10 bis 15 Jahre vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aufgestellt und vom Bundeskabinett beschlossen.

Wie läuft ein Planfeststellungsverfahren eigentlich ab? Welche Schritte sind notwendig, wann passiert was?

Kreisverkehre erfreuen sich in Schleswig-Holstein großer Beliebtheit - zwischen St. Peter-Ording auf der Halbinsel Eiderstedt und Burg auf Fehmarn ebenso wie zwischen List auf Sylt und Lauenburg an der Elbe. 190  gibt es inzwischen landesweit, zwei Drittel davon befinden sich in Ortschaften, die anderen sind außerorts.