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Klimaschutz-Förderprogramm

© M. Staudt / grafikfoto.de

Förderprogramm ist ausgeschöpft

Datum 15.12.2020

Mit 3,6 Millionen Euro hat das Land Investitionen in den Klimaschutz gefördert. Der Zuspruch war überwältigend.

Bereits zwei Mal wurde das Budget des Förderprogramms "Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger um jeweils eine Million Euro aufgestockt. Nun ist der Fördertopf leer. Insgesamt sind seit Juni 2020 private Investitionen in Höhe von 3,6 Millionen Euro gefördert worden. Einen Zuschuss konnte erhalten, wer sich unter anderem einen Ladepunkt für Elektroautos, einen Batteriespeicher, eine Photovoltaik-Balkonanlage oder ein Lastenfahrrad kaufte.

Lastenrad und E-Ladestation beliebt

Seit Juni 2020 sind mehr als 5.200 Förderanträge eingegangen. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich die Ladepunkte für E-Fahrzeuge: 2.009 Anträge für die sogenannten Wallboxen sind gestellt worden; schon jetzt sind rund 630.000 Euro Fördergeld allein in die Ladestationen geflossen. Für die Installation von Stromspeichern im Land haben sich mehr als 1.450 Antragsteller entschieden – sie werden voraussichtlich mit rund 1,6 Millionen Euro gefördert. Lastenfahrräder belegen den dritten Platz: 726 Anträge sind hierfür gestellt worden. Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) – allein mehr als 1500 Anfragen per E-Mail sind dort seit dem Start des Programms im Juni eingegangen.

Porträt

Wir in Schleswig-Holstein haben den Klimaschutz einen großen Schritt vorangebracht. Und wir werden weitermachen.

Jan Philipp Albrecht

"Dass seit Juni mehr als 5.000 Anträge für das Förderprogramm eingegangen sind, zeigt: Wir in Schleswig-Holstein haben den Klimaschutz einen großen Schritt vorangebracht. Und wir werden weitermachen – mit einer Förderung für Batteriespeicher. So können wir uns für den klimapolitisch dringend erforderlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien einsetzen" sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht.

Fokus auf Batteriespeicher

Für Januar 2021 steht mit dem Förderprogramm für Batteriespeicher schon der Nachfolger in den Startlöchern. Das Budget umfasst 2,5 Millionen Euro. Ab Montag, 18. Januar, können Anträge gestellt werden. Anders als im bisherigen Programm ist es dafür notwendig, zunächst ein Angebot für einen Speicher einzuholen und einzureichen; erst im Anschluss daran kann eine Förderung beantragt werden. Die Installation darf erst beginnen, wenn ein Förderbescheid vorliegt. Neu ist außerdem, dass der Batteriespeicher nur dann gefördert wird, wenn er mit erneuerbaren Energien betrieben wird, beispielsweise mit einer Photovoltaikanlage. Diese sollte nicht vor dem 1. Januar 2021 in Betrieb genommen worden sein.

Andere Fördermöglichkeiten

Für die Bürger:innen gibt es derzeit diverse weitere Möglichkeiten, Zuschüsse für klimafreundliche Anschaffungen zu erhalten:

Zudem bieten etliche Kommunen eigene Förderprogramme an: Beispielsweise unterstützen die Städte Ahrensburg und Elmshorn derzeit die Anschaffung von Solarthermie- und Photovoltaik-Anlagen. Energetische Umbauten werden in Norderstedt bezuschusst; die Landeshauptstadt Kiel unterhält unter anderem einen Klimaschutz- und einen Umweltschutzfonds.

Weitere Informationen

FAQ - Fragen und Antworten zum Förderprogramm

Logo des Förderprogramms KLIMA SH UTZ KLIMASHUTZ (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Katja Reimers

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